US-Präsident Donald Trump wird beim Finale der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 erstmals ein Spiel des Turniers besuchen. Doch der Auftritt ist nicht nur sportlicher Natur: Hinter den Kulissen droht ein politisches Pulverfass, wie die BILD berichtet. Trump versucht demnach, die FIFA weiter zu beeinflussen – und das könnte für Spannungen sorgen.
Erster WM-Besuch eines US-Präsidenten
Trump wird am 19. Juli 2026 im MetLife Stadium in East Rutherford, New Jersey, erwartet. Es ist das erste Mal, dass ein amtierender US-Präsident ein WM-Spiel besucht. Die Erwartungen sind hoch, denn Trump könnte die Gelegenheit nutzen, um politische Botschaften zu senden. Bereits im Vorfeld hatte er mehrfach seine Nähe zur FIFA und deren Präsidenten Gianni Infantino betont.
Laut BILD hat Trump in den vergangenen Monaten mehrfach versucht, Einfluss auf die FIFA zu nehmen. Dabei geht es unter anderem um die Vergabe von WM-Spielen an die USA und die wirtschaftliche Zusammenarbeit. Infantino soll sich dem Druck jedoch widersetzen, was zu einem angespannten Verhältnis führt.
Politische Brisanz beim Finale
Der Besuch Trumps fällt in eine Zeit politischer Spannungen. Die USA und andere Länder stehen im Streit um Handelsfragen und internationale Abkommen. Trump hatte zuletzt mit Äußerungen über die Ukraine und den Iran für Aufsehen gesorgt. Beobachter befürchten, dass er das WM-Finale für politische Zwecke nutzen könnte.
Ein Kommentator der BILD warnt: „Trump wird das Stadion als Bühne nutzen, um seine Macht zu demonstrieren. Die FIFA muss sich fragen lassen, wie unabhängig sie noch ist.“ Insbesondere die Rolle von Infantino steht im Fokus: Er soll sich in den letzten Monaten mehrfach Trump gebeugt haben, wie ein Bericht enthüllt.
Reaktionen aus der Politik
Italiens Premierministerin Giorgia Meloni zeigte sich verärgert über Trumps Verhalten. „Italien und ich betteln nie“, sagte sie in Bezug auf Trumps Forderungen. Auch der Papst und Trump liegen im Clinch, was die Stimmung weiter anheizt. Die Ukraine-Krise und Trumps Aussage, „die Ukraine sei auch nicht unser Krieg“, sorgen für zusätzliche Spannungen.
Die FIFA selbst hält sich bedeckt. Ein Sprecher betonte lediglich, man freue sich auf den Besuch des Präsidenten und hoffe auf ein friedliches Fest. Ob dies gelingt, bleibt abzuwarten.



