Trump droht Iran: „Vollständige Kontrolle“ über Ölinsel Kharg
Trump droht Iran mit Ölinsel-Kontrolle

Trump droht Iran mit vollständiger Kontrolle über Ölinsel Kharg

US-Präsident Donald Trump hat erneut mit drastischen Maßnahmen gegen den Iran gedroht. Auf seiner Plattform Truth Social erklärte der Republikaner, dass die USA „in nicht allzu ferner Zukunft“ die für die iranische Ölindustrie strategisch wichtige Insel Kharg übernehmen würden. Er kündigte an, die „vollständige Kontrolle“ über Irans Öl- und Gasmärkte zu erlangen. Zugleich stellte Trump schwere Angriffe auf den Iran für die kommende Nacht in Aussicht.

Hintergrund der Eskalation

Die Insel Kharg liegt im Persischen Golf und ist der wichtigste Umschlagplatz für iranisches Rohöl. Rund 90 Prozent der iranischen Ölexporte werden über diesen Terminal abgewickelt. Eine Übernahme durch die USA würde die iranische Wirtschaft empfindlich treffen. Die Drohung erfolgt vor dem Hintergrund des anhaltenden Konflikts um das iranische Atomprogramm und der gescheiterten Verhandlungen über ein neues Abkommen.

Reaktionen aus Teheran

Die iranische Führung hat bisher nicht offiziell auf Trumps Äußerungen reagiert. Experten erwarten jedoch eine scharfe verbale Antwort und möglicherweise militärische Gegenmaßnahmen. Der Iran verfügt über ein umfangreiches Arsenal an Raketen und Drohnen, die US-Stützpunkte in der Region bedrohen könnten. Die Spannungen im Nahen Osten haben in den letzten Wochen zugenommen, nachdem die USA ihre Sanktionen gegen Teheran verschärft hatten.

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Internationale Besorgnis

Die internationale Gemeinschaft zeigt sich besorgt über die Eskalation. Die Europäische Union rief beide Seiten zur Zurückhaltung auf. China, das größte Abnehmerland iranischen Öls, forderte eine friedliche Lösung des Konflikts. Ölpreise reagierten bereits mit einem Anstieg, da eine Unterbrechung der Lieferungen aus dem Iran befürchtet wird. Analysten warnen vor einem möglichen Flächenbrand in der gesamten Region.

Die Drohungen Trumps sind Teil einer Serie von aggressiven Äußerungen gegenüber dem Iran. Bereits in den vergangenen Wochen hatte er mehrfach mit militärischen Schritten gedroht, falls Teheran nicht zu Zugeständnissen bereit sei. Beobachter sehen darin eine Strategie, den Iran unter Druck zu setzen, bevor möglicherweise neue Verhandlungen beginnen.

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