Trump: Tankrabatt-Aktion „Freedom Fuel“ mit Benzin zum Festpreis
Trump: „Freedom Fuel“ mit Benzin zum Festpreis

Trump warnt vor Kommunismus – und lockt mit Billigsprit

Donald Trump sieht die größte Gefahr für die USA im Inneren: „Der Kommunismus ist eine tödliche Bedrohung für die amerikanische Freiheit“, erklärte der 80-Jährige am Vorabend des 250. Unabhängigkeitstages am Mount Rushmore. Dabei warnte er auch vor äußeren Feinden wie dem Iran, der ihn angeblich töten wolle, und das Außenministerium rief zu erhöhter Vorsicht auf. Doch der Kommunismus sei gefährlicher als Weltkriege, Pearl Harbor oder der 11. September.

„Freedom Fuel“: Benzin zum Festpreis unter Marktniveau

Wie ernst es Trump mit der Marktwirtschaft nimmt, zeigt sich in Philadelphia. Dort bietet eine von 25 Tankstellen in Pennsylvania und New Jersey Normalbenzin zum Festpreis von 3,47 Dollar pro Gallone (3,785 Liter) an. Das Weiße Haus bewirbt den Preis, der rund 50 Cent unter dem regionalen Durchschnitt liegt. Das Projekt trägt den Namen „Freedom Fuel“ – eine Anspielung auf die Freiheit, unter dem Marktpreis zu tanken. Wer die Differenz bezahlt, bleibt unklar.

Politische Strategie vor den Midterms

Die Aktion wird als Wahlkampfmanöver vor den anstehenden Midterms gesehen. Experten vermuten, dass Trump mit dem Tankrabatt Wähler in umkämpften Bundesstaaten ködern will. Die Kosten für die Subventionierung sind nicht transparent, doch der symbolische Wert ist hoch: Der Präsident inszeniert sich als Beschützer der Verbraucher gegen hohe Spritpreise – und gegen den Kommunismus, den er als innere Bedrohung darstellt.

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