Trump plant monumentalen Triumphbogen in Washington
Der ehemalige und möglicherweise zukünftige US-Präsident Donald Trump hat Pläne für einen 76 Meter hohen Triumphbogen in Washington, D.C., vorgestellt. Das Bauwerk wäre fast dreimal so hoch wie das Brandenburger Tor in Berlin (26 Meter) und übertrifft sogar den Triumphbogen in Paris (50 Meter). Trump erklärte auf die Frage eines Journalisten, für wen der Bogen sei: „Für mich.“
Reaktionen der Bevölkerung: Von Begeisterung bis Empörung
Die Meinungen der Passanten in Washington sind gespalten. Ein Passant sagte: „Das ist Mist. Ich finde, das ist das Lächerlichste, was je gemacht worden ist.“ Ein anderer hingegen meinte: „Das ist verdammt cool. Das ist super!“ Ein weiterer Kommentar lautete: „Er macht das für sein eigenes Ego.“ Ein Befürworter argumentierte: „Präsidenten machen andauernd monumentale Dinge. Dafür werden sie gewählt.“
Technische Details und Standortprobleme
Der Bogen soll auf einem großen Gelände in Washington errichtet werden, nicht am ursprünglich geplanten Ort. Mit 76 Metern Höhe würde er den Blick auf einen wichtigen Soldatenfriedhof verdecken und möglicherweise den Flugverkehr über der Hauptstadt beeinträchtigen. Ein Modell des Bogens wurde bereits zum 4. Juli, dem Nationalfeiertag, aufgestellt, um die Stimmung zu testen. Der echte Bogen soll innerhalb von zwei Jahren fertiggestellt werden, noch während Trumps Amtszeit, die Anfang 2029 endet.
Kritik am Selbstdenkmal: Bruch mit Traditionen
Kritiker bemängeln, dass Trump sich selbst ein Denkmal setzt, während frühere Präsidenten wie Abraham Lincoln oder George Washington erst Jahrzehnte nach ihrem Tod geehrt wurden. Ein Passant sagte: „Tote Präsidenten haben Denkmäler. Es ergibt keinen Sinn, dass ein Mann, der noch lebt, ein Denkmal braucht.“ Ein anderer fügte hinzu: „Die Tatsache, dass wir uns mit Prestigeprojekten beschäftigen, während wir in diesem Land mit ernsten Problemen zu kämpfen haben, zeigt, was es bedeutet, wenn in einem kapitalistischen Staat nach wie vor eine oberflächliche, minderwertige Diktatur herrscht.“
Weitere Bauprojekte Trumps
Der Triumphbogen ist nicht Trumps einziges Bauvorhaben. Am Weißen Haus entsteht ein umstrittener Ballsaal, ein öffentlicher Golfplatz in der Hauptstadt soll in einen exklusiven Trump-Golfplatz umgewandelt werden, und in Miami ist eine präsidiale Bibliothek geplant, die im ersten Entwurf keine Bücher, aber Flugzeuge zeigt. Viele Projekte tragen den Namen Trump.
Rechtliche Hürden und Zukunft
Gegen den Bau des Triumphbogens laufen Klagen, und der Kongress muss dem Projekt zustimmen. Trump hofft jedoch, das Monument noch während seiner Amtszeit zu vollenden. Ein Passant kommentierte: „Ich glaube, die politischen Kräfte, die gegen ihn sind, sind vielleicht gegen Amerika.“ Ein anderer meinte: „Er ist ein tief unsicherer Mann, der nicht den Mut Washingtons hat oder den Intellekt Jeffersons oder die Fähigkeit, ein Land zusammenzubringen, wie Lincoln sie hatte.“ Die Debatte um Trumps Selbstdenkmal zeigt die tiefe Spaltung der amerikanischen Gesellschaft.



