G7-Gipfel: Trump fordert Russland zu Ukraine-Abkommen auf
Trump: Russland soll Ukraine-Abkommen schließen

Trump appelliert an Russland: Abkommen mit Ukraine nötig

US-Präsident Donald Trump hat am Rande des G7-Gipfels im französischen Évian an Russland appelliert, einem Friedensabkommen mit der Ukraine zuzustimmen. „Russland sollte ein Abkommen schließen“, erklärte Trump am Dienstag. Er bestätigte ein Treffen mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj und kündigte weitere Gespräche an.

G7 berät über Ukraine-Krieg

Die G7-Staaten wollen bei ihrem Gipfel auch die stockenden Ukraine-Verhandlungen voranbringen. Am zweiten Tag steht der Ukraine-Krieg im Fokus, Selenskyj wird zu einer Arbeitssitzung erwartet. Neben Deutschland und Frankreich gehören Großbritannien, Italien, Japan, Kanada, die USA und die EU zur G7.

Selenskyjs diplomatische Initiative

Selenskyj schlug vor, ein Treffen mit Putin in den USA zu organisieren, nachdem Moskau eine Einladung an den Genfersee abgelehnt hatte. „Wenn Trump Putin einen solchen Vorschlag macht, fällt es ihm schwerer, ihn zurückzuweisen“, sagte Selenskyj. Er hatte Trump am Sonntag zu dessen 80. Geburtstag gratuliert und dabei den Ukraine-Krieg angesprochen.

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Kreml weist Darstellung zurück

Der Kreml dementierte eine offizielle Einladung an Putin. „Es gibt keine offiziellen Kanäle zwischen Kyjiw und Moskau“, sagte Sprecher Peskow. Putin bestehe darauf, dass Selenskyj zu Gesprächen nach Moskau kommen könne.

Merz sieht Fenster für Diplomatie

Bundeskanzler Friedrich Merz äußerte sich vor dem Gipfel optimistisch: „Erstmals kann sich langsam ein Fenster für die Diplomatie öffnen.“ Er wolle mit Trump über Vorschläge sprechen, die Deutschland, Frankreich und Großbritannien mit Selenskyj beraten hatten. EU-Ratschef Costa nannte das Treffen möglicherweise wegweisend.

Hormus-Mission: Trump lehnt Hilfe ab

Macron bot Trump militärische Unterstützung zur Sicherung der Straße von Hormus an, was Trump weitgehend ablehnte. „Wir brauchen nicht viel Hilfe, da wir ein Abkommen haben“, sagte Trump. Die Durchfahrt solle gebührenfrei bleiben. Merz kündigte Gespräche über eine Beteiligung Deutschlands an, die Bundeswehr hat bereits Vorbereitungen getroffen.

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