Donald Trump hat beim WM-Finale in New York ein Pfeifkonzert der Zuschauer erlebt, ließ sich davon aber nicht beeindrucken. Ungerührt von den Unmutsbekundungen vieler Fans, als er an der Seite von Fifa-Präsident Gianni Infantino den Rasen des Finalstadions betrat, winkte der US-Präsident ins Publikum. Wenig später übergab er gemeinsam mit Infantino den WM-Pokal an Spaniens Kapitän Rodri.
Trumps seltsamer Auftritt bei der Siegerehrung
Nach der Pokalübergabe unterhielt sich Trump noch mit einigen spanischen Spielern und ließ es sich nicht nehmen, grinsend am rechten Rand des Siegerfotos zu posieren. Infantino hatte ihn dezent dazu animiert, das Zentrum der Aufmerksamkeit dem siegreichen Team zu überlassen. Fast ein wenig verloren stand Trump mit Infantino noch im goldenen Konfettiregen abseits auf dem Podium, als das spanische Team schon lange feierte. Anders als bei seinem skurrilen Auftritt bei der Club-WM im Vorjahr, als er bei der Siegerehrung inmitten der Chelsea-Profis stehen geblieben war, wurde das Finale diesmal nicht zur Trump-Soloshow.
Trump will WM sofort wieder in die USA holen
Bereits kurz vor seinem ersten Stadionbesuch bei dieser WM hatte Trump mit Aussagen aufhorchen lassen. Im Interview beim TV-Sender Fox kündigte der 80-Jährige an, das Weltturnier „sofort“ wieder in die USA holen zu wollen. „Wir müssen das wiederholen, und zwar, solange ich noch da bin. Hörst du das, Gianni“, sagte Trump in Richtung von Infantino. Die USA hatten die WM 2026 gemeinsam mit Kanada und Mexiko ausgerichtet.



