Rede an die Nation: Trump wirft China Wahlbetrug vor – Peking weist Vorwürfe zurück
Trump wirft China Wahlbetrug vor – Peking dementiert

US-Präsident Donald Trump hat in einer Rede an die Nation China vorgeworfen, sich in die US-Wahlen eingemischt und massenhaft Wahldaten gestohlen zu haben. Er sprach vom „größten Diebstahl von Wahldaten in der Geschichte“, der bereits mit den Wahlen 2020 begonnen habe. Peking wies die Anschuldigungen umgehend und entschieden zurück.

Trumps Vorwürfe im Detail

In seiner am Freitagabend ausgestrahlten Rede behauptete Trump, dass chinesische Hacker Zugriff auf zentrale Wahlsysteme mehrerer Bundesstaaten erlangt hätten. Die Angriffe seien von höchster Stelle in Peking gesteuert worden. Als Beleg führte er Geheimdienstinformationen an, die jedoch nicht öffentlich gemacht wurden. Kritiker merkten an, dass Trumps Darstellung teils widersprüchlich sei.

Trump erklärte weiter, dass die angeblichen Manipulationen dazu gedient hätten, seinen damaligen Herausforderer Joe Biden zu begünstigen. Er forderte eine vollständige Neuauszählung der Stimmen von 2020 und 2024. Die Wahlbehörden der betroffenen Staaten haben bisher keine Hinweise auf äußere Eingriffe gefunden.

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Peking weist Vorwürfe zurück

Die chinesische Regierung reagierte prompt: Ein Sprecher des Außenministeriums bezeichnete die Anschuldigungen als „völlig haltlos und absurd“. China habe sich niemals in die inneren Angelegenheiten anderer Länder eingemischt, insbesondere nicht in Wahlen. Man behalte sich rechtliche Schritte vor, falls die Vorwürfe nicht zurückgenommen würden.

Analysten sehen in Trumps Rede einen Versuch, von innenpolitischen Problemen abzulenken. Die US-Wirtschaft kämpft mit hoher Inflation und einer schwachen Währung. Trump selbst steht wegen mehrerer Ermittlungsverfahren unter Druck. Die Opposition sprach von einer „rücksichtslosen Inszenierung“.

Internationale Reaktionen

Die EU und die Nato zeigten sich besorgt über die Eskalation der Rhetorik. Ein Sprecher der EU-Außenbeauftragten forderte beide Seiten auf, die Spannungen nicht weiter zu verschärfen. Russland nutzte die Gelegenheit, um die USA der Doppelmoral zu bezichtigen: „Washington wirft anderen vor, was es selbst tut“, so ein Kreml-Sprecher.

In den USA selbst gingen die Meinungen auseinander. Während Trumps Anhänger die Rede als längst überfällige Enthüllung feierten, warnten Experten vor einer weiteren Untergrabung des Vertrauens in die Demokratie. Der ehemalige CIA-Direktor John Brennan twitterte: „Trump gefährdet mit haltlosen Behauptungen die nationale Sicherheit.“

Ausblick

Die US-Geheimdienste haben eine Überprüfung der Vorwürfe angekündigt. Ein Abschlussbericht soll in den kommenden Wochen vorgelegt werden. Bis dahin bleibt die politische Lage angespannt. Beobachter befürchten, dass die Auseinandersetzung zwischen Washington und Peking weiter eskalieren könnte, was auch globale Handelsbeziehungen belasten würde.

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