Die USA haben den Iran in der zehnten Nacht in Folge angegriffen. Wie das US-Zentralkommando (CENTCOM) mitteilte, wurden erneut militärische Ziele bombardiert. Gleichzeitig verschärft sich die Lage in der strategisch wichtigen Straße von Hormus, durch die ein Großteil des weltweiten Öltransports abgewickelt wird.
Angriffsserie und Gegenmaßnahmen
Seit Beginn der US-Operation „Epische Wut“ wurden nach Angaben des US-Militärs rund 6.000 Ziele der iranischen Revolutionsgarden zerstört. Die Angriffe konzentrieren sich auf Raketenstellungen, Drohnenbasen und Kommandozentren. Trotz der massiven Luftschläge gelang es einem Öltanker, die von den USA verhängte Blockade der Straße von Hormus zu durchbrechen. Videoaufnahmen zeigen, wie das Schiff unter eskortiert von iranischen Schnellbooten die Meerenge passiert.
Internationale Reaktionen und Eskalation
Die Kämpfe haben inzwischen auch Nachbarländer erreicht. Eine iranische Rakete wurde über der Türkei von der Nato abgeschossen, Trümmerteile fielen auf türkisches Gebiet. In Katar geriet eine LNG-Anlage in Brand, mutmaßlich durch iranische Angriffe. In Teheran erschütterten neue Luftangriffe auch Wohnviertel, was zu zivilen Opfern führte. Der Schah-Sohn Reza Pahlavi zeigte sich in einem Interview entschlossen, bis zum Sieg zu kämpfen.
Auswirkungen auf die Ölversorgung
Die anhaltenden Kämpfe in der Straße von Hormus bedrohen die globale Ölversorgung. Die USA haben eine Seeblockade verhängt, um iranische Ölexporte zu unterbinden. Dennoch gelang es dem Tanker, die Blockade zu durchbrechen, was die Verwundbarkeit der US-Maßnahmen zeigt. Die internationale Gemeinschaft zeigt sich besorgt über eine mögliche Ausweitung des Konflikts.



