USA und Saudi-Arabien unterzeichnen Abkommen für ziviles Atomprogramm
USA und Saudi-Arabien schließen Nukleardeal

Die USA und Saudi-Arabien haben ein Abkommen zum Aufbau eines zivilen Atomprogramms unterzeichnet. Die Energieminister beider Länder, Chris Wright und Abdulasis bin Salman, besiegelten den Deal in Washington, wie das US-Energieministerium mitteilte. Der genaue Inhalt des Abkommens wurde zunächst nicht veröffentlicht. Parallel dazu wurde ein Abkommen über flankierende Sicherheitskontrollen unterzeichnet, um eine rechtliche Grundlage für eine jahrzehntelange Partnerschaft zu schaffen.

Wirtschaftliche Vorteile für die USA

Die US-Regierung erhofft sich von dem Deal wirtschaftliche Profite und die Schaffung von Arbeitsplätzen. Durch den Export von Nukleartechnologie sollen US-Jobs entstehen. Für Saudi-Arabien soll das Abkommen laut der US-Mitteilung dazu beitragen, den Energiebedarf des Landes zu decken. US-Energieminister Wright betonte, dass das Abkommen höchste Standards erfülle und auch beinhalte, dass keine Atomwaffen verbreitet werden.

Widerstand im US-Kongress

Die Vereinbarung wird dem US-Parlament zur Prüfung vorgelegt. Dort könnte es Widerstand geben, da viele Abgeordnete eine Ausweitung atomarer Technologie im politisch instabilen Nahen Osten ablehnen – insbesondere im laufenden Krieg der USA mit Saudi-Arabiens langjährigem Rivalen Iran. Zudem ist zunächst offen, in welchem Maß internationale Inspektoren Zugang zu den Standorten bekommen könnten, um militärischen Missbrauch zu verhindern.

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Hintergrund des Deals

Der Deal wurde zwischen US-Präsident Donald Trump und dem saudischen Kronprinzen Mohammed bin Salman ausgehandelt. Die USA wollen Saudi-Arabien beim Aufbau eines zivilen Atomprogramms helfen. Der Deal könnte auch Auswirkungen auf die regionale Stabilität haben, da Saudi-Arabien damit potenziell in die Lage versetzt wird, Nukleartechnologie zu nutzen. Die US-Regierung betont jedoch, dass das Abkommen keine Verbreitung von Atomwaffen zulasse.

Die Unterzeichnung erfolgte vor dem Hintergrund des US-iranischen Krieges, der die Spannungen in der Region verschärft hat. Die USA hoffen, durch den Deal ihren Einfluss im Nahen Osten zu stärken und wirtschaftliche Vorteile zu erzielen. Saudi-Arabien wiederum strebt nach Diversifizierung seiner Energiequellen und der Reduzierung seiner Abhängigkeit von Öl.

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