USA zerstören 140 iranische Ziele in der Straße von Hormus
USA zerstören 140 iranische Ziele in der Straße von Hormus

US-Streitkräfte haben nach eigenen Angaben 140 iranische Militärziele in der Straße von Hormus zerstört. Das Zentralkommando der USA (CENTCOM) veröffentlichte Videoaufnahmen der Angriffe. Der Iran reagierte seinerseits mit Angriffen und veröffentlichte ebenfalls Videomaterial. US-Präsident Donald Trump erklärte die strategisch wichtige Meerenge für offen.

Hintergrund der Eskalation

Die Zusammenstöße sind Teil des anhaltenden Konflikts zwischen den USA und dem Iran, der sich in den vergangenen Wochen dramatisch verschärft hat. Die Straße von Hormus ist eine der wichtigsten Seerouten für den Öltransport weltweit. Iran hatte zuvor mit der Blockade der Meerenge gedroht und mehrere Handelsschiffe angegriffen oder geentert.

Reaktionen aus Teheran

Die iranische Führung verurteilte die US-Angriffe scharf und kündigte Vergeltung an. In einer Erklärung des iranischen Außenministeriums hieß es: „Die USA tragen die volle Verantwortung für die gefährliche Eskalation in der Region.“ Gleichzeitig veröffentlichte das iranische Militär eigene Aufnahmen, die angebliche Treffer auf US-Ziele zeigen sollen. Unabhängige Überprüfungen dieser Behauptungen stehen aus.

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Internationale Reaktionen

Die internationale Gemeinschaft zeigte sich besorgt über die jüngste Eskalation. Die EU rief beide Seiten zur Zurückhaltung auf. Auch China und Russland forderten eine Deeskalation. Die USA betonten hingegen ihr Recht auf Selbstverteidigung und kündigten an, die freie Schifffahrt in der Straße von Hormus weiterhin zu gewährleisten.

Auswirkungen auf die Ölpreise

Die Kämpfe in der Straße von Hormus führten zu einem deutlichen Anstieg der Ölpreise. Der Preis für ein Barrel Rohöl stieg um rund 8 Prozent. Analysten warnen vor weiteren Preissteigerungen, falls der Konflikt anhält. Die USA haben bereits strategische Ölreserven freigegeben, um den Markt zu beruhigen.

Militärische Lage

Laut CENTCOM wurden bei den Angriffen unter anderem Raketenstellungen, Drohnenbasen und Kommandozentren des Iran zerstört. Die US-Streitkräfte setzten dabei B-2-Bomber ein, die von Stützpunkten in der Region starteten. Der Iran meldete den Abschuss mehrerer US-Drohnen, was die USA jedoch dementierten.

Zivilbevölkerung und Schifffahrt

Die zivile Schifffahrt in der Region ist stark beeinträchtigt. Mehrere Reedereien haben ihre Routen geändert oder den Transit durch die Straße von Hormus vorübergehend eingestellt. Die USA haben eine maritime Sicherheitskoalition gebildet, um Handelsschiffe zu schützen. Trotz der Kämpfe erklärte Trump die Meerenge für offen und betonte, dass die USA die freie Durchfahrt garantieren.

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