In der fast geklärten Bundestrainer-Frage um Wunschkandidat Jürgen Klopp soll sich die DFB-Spitze am Dienstag mit Red-Bull-Geschäftsführer Oliver Mintzlaff treffen. Wie der „Kicker“ berichtet, soll dann eine vorzeitige Ausstiegsmöglichkeit aus Klopps bis 2029 datiertem Vertrag als Head of Global Soccer des Konzerns besprochen werden. Ende der Woche soll sich in New York Mintzlaff dann mit Klopp treffen. Offizielle Angaben lagen zunächst nicht vor. Klopp hat bereits eine Grundsatzvereinbarung mit den DFB-Bossen um Präsident Bernd Neuendorf und Vizepräsident Hans-Joachim Watzke bei einem Gipfeltreffen in den USA erzielt.
England und Argentinien erreichen das Halbfinale
England hat sich im Viertelfinale gegen Norwegen mit 2:1 nach Verlängerung durchgesetzt. Jude Bellingham erzielte beide Tore für die Three Lions (45.+2, 93.). Norwegen war durch Andreas Schjelderup (36.) in Führung gegangen. Argentinien besiegte die Schweiz ebenfalls mit 3:1 nach Verlängerung. Alexis Mac Allister (10.) brachte den Titelverteidiger in Führung, Dan Ndoye (67.) glich für die Schweiz aus. Nach einem Platzverweis für die Schweiz fielen die weiteren Tore für Argentinien in der Verlängerung.
Norwegens Airline löst Wettschulden ein
Die norwegische Fluggesellschaft Norwegian hat nach der Niederlage gegen England eine Wettschulden beglichen. Seit der Nacht ziert das Logo des britischen Mitbewerbers British Airways den Instagram-Auftritt von Norwegian. Grund war eine Online-Wette um das WM-Viertelfinale. „Gut gespielt, England und British Airways“, schrieb Norwegian dazu. „Wir lieben diesen neuen Look an euch“, antwortete British Airways.
Haaland: „Die geilsten sechs Wochen meines Lebens“
Norwegens Superstar Erling Haaland zeigte sich trotz des WM-Aus gegen England positiv. „Das sind die geilsten sechs Wochen gewesen, die ich vielleicht in meinem ganzen Leben gehabt habe. Das war völlig surreal“, sagte der 25-Jährige nach Abpfiff. Es sei schwierig, kurz nach dem Ausscheiden darüber zu sprechen, weil er ziemlich niedergeschlagen sei, sagte Haaland. „Aber diese mehr als 40 Tage sind so schnell vergangen. Das ist eine Erinnerung fürs Leben.“
Wo die letzten vier Spiele der WM im TV laufen
Noch vier Spiele stehen auf dem Programm der Fußball-Weltmeisterschaft, nur drei davon sind ohne zusätzliche Bezahlung zu sehen. Der TV-Endspurt beginnt am Dienstag (21.00 Uhr) mit der Live-Übertragung des Halbfinales Frankreich gegen Spanien im ZDF. Einen Tag später überträgt die ARD das Semifinale England gegen Argentinien (21.00 Uhr). Das Spiel um Platz drei am Samstag (23.00 Uhr) läuft nur im Pay-TV. Die Telekom zeigt das letzte von ihren 44 Exklusiv-Spielen nur für Kunden von MagentaTV. Das Finale der WM ist hingegen wieder frei empfangbar und läuft am Sonntag (21.00 Uhr) im ZDF.
Berichte: Messi machte Schiedsrichter im Viertelfinale Ansage
Lionel Messi hat argentinischen Medienberichten zufolge während des Viertelfinal-Spiels gegen die Schweiz dem Schiedsrichter eine Ansage gemacht. Laut dem Sender TyCSports soll Messi den Portugiesen João Pinheiro aufgefordert haben, respektvoll mit ihm zu reden. „Sprich mich höflich an, ich habe dich ja auch höflich angesprochen“, soll der 39-Jährige demnach während der Partie, die mit einem 3:1 nach Verlängerung für den Titelverteidiger endete, zum Referee gesagt haben. Die Szene, von der in sozialen Netzwerken auch Videos kursieren, soll sich in der ersten Halbzeit ereignet haben.
Senegal trennt sich von Nationaltrainer Thiaw
Anderthalb Wochen nach dem bitteren WM-Aus gegen Belgien trennt sich der Senegal von seinem bisherigen Nationaltrainer Pape Thiaw. Wie der senegalesische Fußballverband FSF mitteilte, werden Thiaw und sein gesamter Stab von ihren Aufgaben enthoben. Ob es schon Kandidaten für eine Nachfolge gibt, ging aus den Angaben nicht hervor. Am Montagnachmittag will sich der Verband näher auf einer Pressekonferenz zu dem Schritt äußern.
FIFA zu Bellingham-Tor: Kein Beleg für Kabelberührung
Der Fußball-Weltverband hat Stellung zum umstrittenen ersten Tor der Engländer im WM-Viertelfinale gegen Norwegen (2:1 nach Verlängerung) genommen. Die Daten würden nicht belegen, dass der Ball vor dem Treffer von Jude Bellingham (45.+2 Minute) zum 1:1 ein in der Luft gespanntes Kamerakabel berührt und dadurch seine Flugrichtung verändert hätte, teilte die FIFA bei X mit. Der Sensor im Ball, der zum Beispiel auch bei der Bewertung möglicher Handspiele helfen soll, habe keinen Ausschlag angezeigt.
Südafrikanischer Nationalspieler Jayden Adams gestorben
Nur wenige Wochen nach seinen Einsätzen bei der Fußball-WM ist der südafrikanische Fußball-Profi Jayden Adams im Alter von nur 25 Jahren gestorben. „Der südafrikanische Fußball hat einen begabten Spieler, einen stolzen Diener des Sports und ein junges Leben verloren, das noch so viel zu bieten gehabt hätte“, teilte die südafrikanische Spielervereinigung SAFPU auf der Online-Plattform X mit. Kurz darauf bestätigte auch Südafrikas Sportminister Gayton McKenzie den Todesfall. Details zur Todesursache wurden zunächst nicht genannt.



