Das Bundeskabinett hat den Regierungsentwurf für den Haushalt 2027 beschlossen. Die Pläne sehen höhere Ausgaben und eine steigende Neuverschuldung vor. Bundeskanzler Friedrich Merz und Vizekanzler Lars Klingbeil stellten den Entwurf am Montag in Berlin vor.
Höhere Ausgaben und steigende Schulden
Der Haushaltsentwurf für das Jahr 2027 sieht gegenüber dem Vorjahr deutlich höhere Ausgaben vor. Gleichzeitig steigt die Neuverschuldung an. Die genauen Zahlen wurden noch nicht veröffentlicht, jedoch betonte die Bundesregierung, dass die Investitionen in Infrastruktur, Bildung und Verteidigung deutlich erhöht werden sollen.
Reaktionen aus der Politik
Die Opposition kritisierte die Pläne als nicht nachhaltig. „Die Bundesregierung gibt weiterhin Geld aus, das sie nicht hat“, sagte ein Sprecher der FDP-Fraktion. Die Grünen hingegen begrüßten die höheren Investitionen, forderten jedoch eine klarere Priorisierung bei den Ausgaben.
Die endgültige Verabschiedung des Haushalts erfolgt voraussichtlich im Dezember 2026 nach Beratungen im Bundestag und Bundesrat.



