Medien: Klopp wird Bundestrainer – Einigung mit DFB und Red Bull
Klopp wird Bundestrainer – Einigung mit DFB und Red Bull

Jürgen Klopp wird offenbar neuer Bundestrainer der deutschen Fußball-Nationalmannschaft. Wie Sky und die „Bild“-Zeitung übereinstimmend berichten, haben sich der 59-Jährige, der Deutsche Fußball-Bund (DFB) und sein Arbeitgeber Red Bull geeinigt. Demnach soll Klopp bereits in der kommenden Woche offiziell als Nachfolger von Julian Nagelsmann präsentiert werden.

Geheimtreffen in New York

Laut Sky haben Klopp und Red-Bull-Boss Oliver Mintzlaff am Samstag bei einem geheimen Treffen in New York den vorzeitigen Ausstieg des Trainers aus seinem Vertrag bei dem Brauseunternehmen geklärt. Klopp war dort seit Anfang 2025 als „Global Head of Soccer“ tätig und stand noch bis 2029 unter Vertrag. Zuvor hatten sich Mintzlaff und die DFB-Spitze am Dienstag in München getroffen. Red Bull bestätigte die Berichte auf Anfrage von RTL/ntv nicht. Auch der DFB äußerte sich zurückhaltend: „Der DFB kommentiert den aktuellen Verhandlungsstand mit Jürgen Klopp nicht. Eine finale Entscheidung treffen die zuständigen Gremien“, hieß es aus dem Verband.

Klopps Berater dementiert – vorerst

Klopps Berater Marc Kosicke dementierte die Meldungen über eine Einigung zwischen Red Bull und dem Wunsch-Bundestrainer auf SID-Anfrage. Allerdings kündigte Klopps Management an, dass sich der Trainer vor dem WM-Finale am Abend (21 Uhr, ZDF/MagentaTV) äußern werde. Offen war bis zuletzt, ob der DFB für Klopp eine Ablöse an Red Bull zahlen muss oder ob Klopp dem Unternehmen als Markenbotschafter oder Ratgeber erhalten bleibt. Laut „Bild“ ist nichts davon der Fall.

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Vertrag bis 2030 und Gehalt

Klopp und der DFB sind sich bereits seit längerem „grundsätzlich einig“, wie der DFB nach einer Zusammenkunft zwischen dem Trainer und DFB-Präsident Bernd Neuendorf sowie DFB-Vize Hans-Joachim Watzke vor gut einer Woche mitgeteilt hatte. Übereinstimmenden Berichten zufolge unterschreibt Klopp beim DFB einen Vertrag bis 2030 einschließlich der WM in Spanien, Portugal und Marokko. Sein Gehalt soll etwas mehr als die sieben Millionen Euro betragen, die sein Vorgänger Julian Nagelsmann bezog.

Undercover-Reise und letzte Details

Laut Sky flog Klopp unter der Woche „undercover“ nach Deutschland, um vor Ort die Details für seinen Bundestrainer-Posten zu regeln. Mintzlaff wiederum flog nach seinem Gipfel mit den DFB-Bossen nach New York, wartete dort auf Klopp. Der frühere BVB- und Liverpool-Trainer ist im Big Apple als TV-Experte für Magenta im Einsatz. Nach dem WM-Finale sollen die letzten Details zwischen Klopp, seinen Werbepartnern und dem DFB geklärt und schriftlich fixiert werden. Klopp fliegt nächste Woche nach Deutschland. Geht alles glatt, wird er am Freitag in Frankfurt am Main als Bundestrainer präsentiert. Zuvor müssen die DFB-Gremien die Personalie absegnen, was als reine Formsache gilt.

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