Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) hat klargestellt, dass er noch nicht an einen Rücktritt denkt. Beim Ostdeutschen Wirtschaftsforum in Bad Saarow betonte der 64-Jährige, dass er der dienstälteste und älteste Regierungschef Deutschlands sei, seit Winfried Kretschmann (Grüne) in Baden-Württemberg aus dem Amt geschieden ist.
Woidke: 14 Jahre jünger als Kretschmann
„Zwischen Winfried Kretschmann und mir liegen lebensaltermäßig immerhin 14 Jahre“, sagte Woidke. „Und deswegen habe ich noch 'ne Weile vor, auf den verschiedenen Bühnen 'rumzutanzen.“ Der gebürtige Lausitzer fügte hinzu: „Das ist mal ein kleines Versprechen für Sie.“ Am 14. Mai wurde Woidke offiziell zum dienstältesten Regierungschef der Länder. Er ist seit August 2013 im Amt, als er die Nachfolge von Matthias Platzeck antrat.
Offene Zukunft: Landtagswahl 2029 möglich
Wie lange Woidke genau im Amt bleiben will, ist noch unklar. Im Februar hatte er sich überraschend offen gezeigt, auch bei der nächsten Landtagswahl 2029 erneut zu kandidieren. Damals verwies er auf Kretschmanns Alter und zitierte den Titel eines James-Bond-Films. „Ich will eigentlich nicht unbedingt bis über 70 arbeiten, aber wie gesagt: Sag niemals nie“, erklärte Woidke dem „Nordkurier“.
Das Ostdeutsche Wirtschaftsforum in Bad Saarow ist eine wichtige Veranstaltung für die Region. Woidke nutzte die Bühne, um seine Pläne zu untermauern. Er betonte, dass er weiterhin für die Interessen Brandenburgs und Ostdeutschlands kämpfen wolle.



