DFB liefert sich Jürgen Klopp aus: Machtvollster Bundestrainer
DFB liefert sich Jürgen Klopp aus: Machtvollster Bundestrainer

Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat mit der Verpflichtung von Jürgen Klopp als neuem Bundestrainer einen großen Coup gelandet. Doch der Verband liefert sich damit auch aus, denn Klopp wird der mächtigste Bundestrainer der jüngeren Geschichte. Das liegt vor allem an der eklatanten Schwäche des DFB, wie ein Kommentar von Jörn Meyn analysiert.

Ein Coup mit Folgen

Für den DFB ist die Verpflichtung von Jürgen Klopp zweifellos ein prestigeträchtiger Erfolg. Der 58-Jährige ist eine der prägendsten Persönlichkeiten des internationalen Fußballs, bekannt für seine Erfolge beim FC Liverpool und Borussia Dortmund. Doch der Kommentar warnt: Der Verband liefere sich mit diesem Schritt aus. Klopp werde nicht nur als Trainer kommen, sondern als eine übergroße Marke, die weit über den Sport hinausstrahlt.

Die Machtfülle, die Klopp damit erhält, ist beispiellos. Er wird nicht nur über die Aufstellung der Nationalmannschaft entscheiden, sondern auch über Strukturen und Strategien, die bisher in der Verantwortung des DFB lagen. Der Grund: Der Verband ist in einer tiefen Krise. Nach dem schwachen Abschneiden bei der Europameisterschaft 2024 und internen Querelen fehlt es an Führung und klaren Linien.

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Die Schwäche des DFB

Der DFB zeigt seit Jahren eine „eklatante Schwäche“, wie der Kommentator schreibt. Die Führungsriege agiert oft zögerlich und uneinig. Das hat dazu geführt, dass der Verband immer mehr Kompetenzen an externe Berater und starke Persönlichkeiten abgibt. Mit Klopp holt man nun einen Mann, der diese Lücke füllen wird – aber auf seine eigene Weise.

„Jürgen Klopp wird der mächtigste Bundestrainer der jüngeren Geschichte sein“, heißt es in dem Kommentar. „Das liegt nicht an seiner Person allein, sondern an der Leere, die der DFB hinterlassen hat.“ Der Verband brauche dringend eine Reform, doch diese müsse von innen kommen – nicht von einem Trainer, der eigentlich für den Sport zuständig ist.

Wer muss eingreifen?

Der Kommentar macht klar: Die Verantwortung für die Zukunft des DFB liegt nicht bei Klopp, sondern bei den Führungskräften des Verbandes. „Ändern muss das eine andere Person“, schreibt Meyn. Gemeint ist damit der DFB-Präsident oder die Präsidentin, die endlich klare Strukturen schaffen und die Machtbalance wiederherstellen muss. Solange der Verband schwach bleibt, werden Trainer wie Klopp übermächtig.

Die Verpflichtung von Jürgen Klopp ist also ein zweischneidiges Schwert: Einerseits ein Gewinn für die sportliche Qualität, andererseits ein Zeichen für die institutionelle Schwäche des DFB. Die kommenden Monate werden zeigen, ob der Verband die Kurve kriegt – oder ob Klopp das Vakuum endgültig füllt.

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