Berlin. Kai Wegner wird für die CDU zur Hypothek. Doch ein Wechsel wäre kaum weniger riskant. Die Partei steckt in einer Sackgasse ohne Ausweg. Das schreibt Pascal Biedenweg, Digital Lead und Mitglied der Chefredaktion, in einem Kommentar.
Wegner als Belastung für die CDU
Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner wird für die CDU immer mehr zur Belastung. Das zeigt sich in Umfragen und internen Diskussionen. Die Partei hat sich mit ihm in eine strategische Sackgasse manövriert, aus der es kein einfaches Entrinnen gibt.
Keine guten Alternativen
Ein Wechsel des Spitzenkandidaten wäre zwar denkbar, aber kaum weniger riskant. Jeder potenzielle Nachfolger bringt eigene Probleme mit sich. Die CDU steht vor der Frage, ob sie mit Wegner in die Wahl zieht oder einen noch unsichereren Kurs einschlägt.
„Die Partei hat sich mit Wegner in eine Sackgasse gelogen“, kommentiert Biedenweg. Die Situation sei verfahren: Bleibe Wegner, drohe ein schlechtes Wahlergebnis; wechsle man, stehe man vor einem Neuanfang ohne Erfolgsgarantie.
Wahljahr 2026 unter Druck
Im Wahljahr 2026 steht die Berliner CDU unter besonderem Druck. Die Konkurrenz von SPD, Grünen und AfD ist stark. Wegner selbst hat in den letzten Monaten an Zustimmung verloren. Die Partei muss nun entscheiden, wie sie aus der Sackgasse findet.
Biedenweg resümiert: „Die CDU hat nur schlechte Optionen. Ob mit oder ohne Wegner – der Weg aus der Krise wird steinig.“



