Rücktritt nach Leihmutterschaftsaffäre: Spahns letzter Skandal
Jens Spahn, ehemaliger Gesundheitsminister und CDU-Politiker, ist nach der Leihmutterschaftsaffäre zurückgetreten. Der SPIEGEL-Podcast „Firewall“ rekonstruiert, wie es zu diesem Schritt kam und welche Rolle frühere Affären dabei spielten. Die Folge zeigt, dass Spahn bereits mehrfach politische Skandale überstanden hatte, bevor die Leihmutterschaftsaffäre das Fass zum Überlaufen brachte.
Eine Karriere in der Grauzone: Frühere Affären
Im Laufe seiner politischen Karriere musste sich Spahn immer wieder rechtfertigen. So ging es um private Investments in Bereichen, in denen er als Politiker mitmischte, um Gefälligkeiten für Bekannte und um die Finanzierung seiner Villa. Besonders schwer wog der Maskenskandal: Als Gesundheitsminister verursachte Spahn durch Maskendeals einen Milliardenschaden für den Bund. Viele CDU-Abgeordnete hatten diese Vorfälle im Hinterkopf, als die Leihmutterschaftsaffäre losbrach.
Die Leihmutterschaftsaffäre als Wendepunkt
Die Leihmutterschaftsaffäre, die im Juli 2026 öffentlich wurde, war für Spahn nicht mehr zu überstehen. Der Podcast „Firewall“ zeigt, dass die Summe der Skandale letztlich zu seinem Rücktritt führte. Teile der Folge sind eine Wiederholung aus dem November 2025 über Spahns bisherige Karriere in der Grauzone. „Seine vielen politischen Affären spielen auch jetzt eine Rolle“, so die Podcast-Moderatoren Thomas Schulz, Sandra Sperber und Christian Teevs.
Über den Podcast „Firewall“
„Firewall“ ist ein SPIEGEL-Podcast, der untersucht, wie Systeme versagen und von wem sie ausgenutzt werden. Host Sandra Sperber sucht gemeinsam mit SPIEGEL-Reportern nach Schwachstellen – etwa bei Scam-Farmen, russischen Nachrichtendiensten oder Wirecard-Betrügern. Die aktuelle Folge über Jens Spahn ist Teil dieser Reihe. Der Podcast ist kostenlos in allen Podcast-Apps verfügbar, darunter Spotify, Apple Podcasts und Amazon Music.



