Simon Messner (35) wollte in der neuen Dokumentation „Simon Messner – Aus dem Schatten“ zeigen, wie er sich aus dem Schatten seines berühmten Vaters Reinhold Messner (81) befreit hat – als Alpinist, Vater und Landwirt. Doch der Film beleuchtet vor allem die Hintergründe und Folgen des erbitterten Erbstreits zwischen der Bergsteigerlegende und seinen vier Kindern.
Kinder suchen verzweifelt Kontakt
„Er fehlt uns! Wir können ihn nicht mehr erreichen“, zitiert BILD Simon Messner. Die Gräben zwischen Vater und Kindern seien tief. Besonders im Fokus steht die Rolle von Reinhold Messners dritter Ehefrau Diane Schumacher (46). Laut Simon und seiner Schwester Magdalena Messner (38) habe sich der Vater nach der Heirat zunehmend von der Familie abgeschottet.
„Wir versuchen immer wieder, Kontakt aufzunehmen, aber es kommt nichts zurück“, sagt Simon Messner. Die Kinder fühlten sich ausgeschlossen und von der neuen Partnerin des Vaters entfremdet.
Erbstreit belastet Beziehung
Der Erbstreit zwischen Reinhold Messner und seinen Kindern hatte bereits vor Jahren für Schlagzeilen gesorgt. Der 81-Jährige hatte angekündigt, sein Vermögen nicht an die Kinder zu vererben, sondern in eine Stiftung einzubringen. Simon Messner betont, es gehe ihm nicht ums Geld, sondern um die Anerkennung und den Kontakt zum Vater.
„Wir wollen einfach nur, dass er Teil unseres Lebens bleibt“, so Simon. Die Dokumentation zeige, wie sehr die Familie unter der Zerrüttung leide.
Diane Schumacher im Fokus
Die Kinder werfen Diane Schumacher vor, den Vater von der Familie zu isolieren. „Sie hat ihn komplett vereinnahmt“, sagt Magdalena Messner. Die 46-Jährige sei ständig an seiner Seite und kontrolliere die Kommunikation. Reinhold Messner selbst äußerte sich bislang nicht zu den Vorwürfen.
Die Dokumentation „Simon Messner – Aus dem Schatten“ läuft aktuell in den Kinos und sorgt für Gesprächsstoff. Sie zeigt einen Sohn, der seinen eigenen Weg geht, aber den Schatten des Vaters nicht abschütteln kann.



