Jürgen Klopp (59) wird neuer Bundestrainer. Nach Informationen von BILD und Sky soll der 59-Jährige bereits am Freitag auf einer großen Pressekonferenz vorgestellt werden. Mit dem Deutschen Fußball-Bund (DFB) besteht bereits Einigkeit über einen Vertrag bis einschließlich der Weltmeisterschaft 2030. Nun hat auch der Noch-Arbeitgeber Red Bull grünes Licht gegeben.
Red-Bull-Boss Mintzlaff gibt Klopp frei
Red-Bull-Boss Oliver Mintzlaff (50) gibt Klopp für den Traumjob als Bundestrainer frei. Klopp besitzt bei dem Getränkekonzern noch einen Vertrag bis 2029 ohne Ausstiegsklausel. Daher war die Freigabe des mächtigen Red-Bull-Bosses notwendig. Überraschend: Red Bull stellt keine Forderungen an den DFB. Eine finanzielle Ablöse war bereits seit längerem vom Tisch.
Komplette Trennung von Red Bull
Klopp wird dem Konzern künftig auch nicht als Botschafter oder sportlicher Ratgeber erhalten bleiben. Bis zuletzt war dies ein Thema. Mintzlaff hatte zwei Jahre um Klopp geworben. Alle Seiten hatten mit sich gerungen und die Stimmung im Land abgewartet, um die Situation bestmöglich zu lösen. Red Bull wollte seinen wichtigsten Fußball-Mitarbeiter mit enormer Strahlkraft zunächst nur ungern komplett ziehen lassen.
Strategisch kluger Schachzug
Letztendlich wurde eine Lösung gefunden, bei der alle als maximale Gewinner hervorgehen. Für Red Bull ist es ein strategisch kluger Schachzug, da jede weiterhin bestehende Verbindung nur Interessenkonflikte und Diskussionen mit sich gebracht hätte. Stattdessen geht der Konzern einen konsequenten Weg und ermöglicht Klopp, sich voll und ganz auf seinen Job als Bundestrainer zu konzentrieren.
Lothar Matthäus hatte zuvor betont, dass die Klopp-Freigabe ein Image-Gewinn für Red Bull sei. Klopp selbst ist als Magenta-Experte beim WM-Finale am Sonntagabend im Fernsehen zu sehen. Schon bald soll er wieder an der Seitenlinie stehen – dann als Bundestrainer.



