Interne Chats: Wut gegen JU-Chef Burkart eskaliert nach Wegner-Rückzug
Wut gegen JU-Chef Burkart in internen Chats eskaliert

Nachdem der umstrittene Berliner JU-Chef Harald Burkart sich vergangene Woche öffentlich äußerte, kocht die Wut im Jugendverband hoch. Interne Chatverläufe, die dem Tagesspiegel vorliegen, zeigen massive Kritik der Mitglieder an Burkart. Ein Teilnehmer schrieb: „Verpiss Dich einfach.“

Hintergrund: Wegner-Rückzug als Auslöser

Der Konflikt entzündete sich am Rückzug von Kai Wegner als Spitzenkandidat der Berliner CDU. Burkart hatte Wegner öffentlich attackiert, was viele JU-Mitglieder als illoyal empfanden. In den Chats wird Burkarts Führungsstil scharf verurteilt. Ein Mitglied kritisierte: „Er spaltet den Verband und schadet der Jungen Union.“

Chatverläufe: Scharfe Töne gegen Burkart

Die ausgetauschten Nachrichten enthalten deutliche Worte. „Sein Verhalten ist eine Katastrophe“, schrieb ein anderer Teilnehmer. Ein weiteres Mitglied forderte Burkart zum Rücktritt auf: „Er sollte die Konsequenzen ziehen.“ Die Stimmung gegenüber dem Landeschef ist demnach äußerst gereizt. Viele fordern eine Neuwahl des Vorstands.

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Burkart äußert sich nicht

Harald Burkart wollte sich auf Anfrage des Tagesspiegels nicht zu den internen Chats äußern. Es bleibt abzuwarten, ob die Kritik Auswirkungen auf seine Position hat. Die Junge Union Berlin steht vor einer Zerreißprobe, die das ohnehin angespannte Verhältnis zwischen CDU und Nachwuchsorganisation weiter belasten könnte.

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