Der Staatsschutz hat die Ermittlungen nach einem nächtlichen Vorfall in Gelsenkirchen-Buer aufgenommen. Unbekannte Täter hatten Böller in Richtung des Hauses einer 32-jährigen Landtagsabgeordneten geworfen. Die Polizei bestätigte, dass keine Verletzten zu beklagen seien und das Wohnhaus nicht getroffen wurde. Ob Sachschaden entstanden ist, war zunächst unklar.
Der Vorfall im Detail
Der Notruf der Politikerin ging um 4:58 Uhr bei der Polizei ein. Nach ersten Zeugenaussagen sollen drei junge Menschen auf E-Scootern Böller in Richtung des Fahrzeugs der Abgeordneten geworfen haben. Anschließend entfernten sie sich in unbekannte Richtung. Die Polizei war umgehend vor Ort und sicherte Spuren. Die Kriminalpolizei und der Staatsschutz haben die weiteren Ermittlungen übernommen.
Ermittlungen des Staatsschutzes
Der Staatsschutz ist eingeschaltet, da die Tat aufgrund des Zielobjekts – eine amtierende Politikerin – einen politischen Hintergrund haben könnte. Ein Polizeisprecher erklärte, dass mögliche Schutzmaßnahmen für die Abgeordnete derzeit abgestimmt würden. Die Ermittler prüfen unter anderem, ob die Täter in Verbindung mit extremistischen Gruppierungen stehen oder ob es sich um eine spontane Aktion handelte. Die Spurensicherung war am Morgen noch im Einsatz, um Beweise zu sichern.
Zeugenaufruf
Die Polizei bittet die Bevölkerung um Mithilfe. Zeugen, die in der Nacht zum 28. Juli 2026 gegen 4:58 Uhr im Bereich des Stadtteils Buer verdächtige Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich bei der Polizei Gelsenkirchen zu melden. Insbesondere Hinweise zu den drei jugendlich wirkenden Tätern auf E-Scootern sind von Interesse. Die Ermittlungen dauern an.



