Staatsschutz ermittelt nach mutmaßlicher Sabotage bei Ironman-EM in Hamburg
Staatsschutz ermittelt nach Sabotage bei Ironman-EM

Nach einem mutmaßlichen Sabotageakt bei der Ironman-Europameisterschaft am Sonntag in Hamburg hat der Staatsschutz des Landeskriminalamtes die Ermittlungen aufgenommen. Die Behörden gehen dem Verdacht der versuchten gefährlichen Körperverletzung sowie der Sachbeschädigung in mehreren Fällen nach. Dies gab die Hamburger Polizei am Montag, einen Tag nach der Großveranstaltung, bekannt.

Metallspäne auf der Rennstrecke

Nach bisherigen Erkenntnissen haben unbekannte Täter auf mehreren Straßen im Stadtteil Kirchwerder kleine Metallspäne auf die Fahrbahn gestreut. Zahlreiche Rennräder wurden bei der Durchfahrt durch diesen Streckenabschnitt beschädigt. Die Polizei berichtet von mindestens einem gestürzten 29-jährigen Ironman-Teilnehmer, der sich eine Fraktur zuzog und in ein Krankenhaus gebracht werden musste. Ob die Reifenschäden die Ursache für den Sturz waren, ist laut Polizei noch Gegenstand der Untersuchungen.

Ermittlungen des Staatsschutzes

Der Staatsschutz des Landeskriminalamtes hat die Ermittlungen übernommen, da die Tat möglicherweise einen politischen Hintergrund haben könnte. Die Beamten prüfen nun, ob die Sabotage gezielt gegen die Veranstaltung gerichtet war oder ob andere Motive dahinterstecken. Die Polizei sucht Zeugen, die in Kirchwerder verdächtige Beobachtungen gemacht haben. Dies gilt auch für die Zeit am Abend und in der Nacht vor dem Rennen.

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Folgen für die Teilnehmer

Die Ironman-EM in Hamburg ist eine der bedeutendsten Triathlon-Veranstaltungen in Europa. Die Sabotage hat nicht nur zu Verletzungen geführt, sondern auch viele Athleten um ihre Leistung gebracht. Die Polizei bittet die Bevölkerung um Mithilfe, um die Täter zu identifizieren. Weitere Informationen werden im Laufe der Ermittlungen erwartet.

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