Die SV Elversberg hat in der Vorbereitung auf die neue Saison bereits zwei Verletzte zu beklagen. Nach dem 1:1-Unentschieden gegen den Schweizer Meister FC Thun am Samstag in Rust humpelte Stürmer Luca Schnellbacher mit schmerzverzerrtem Gesicht vom Platz. Der 32-Jährige, der seit 2020 für die Saarländer spielt, hatte einen Schlag aufs Sprunggelenk bekommen. „Ich habe Schmerzen, hoffe aber, dass es nicht so wild ist“, sagte Schnellbacher der „Saarbrücker Zeitung“. Eine genaue Diagnose steht noch aus.
Trainer Wagner zeigt sich zufrieden
Trainer Vincent Wagner war trotz der Verletzung nicht unzufrieden mit dem Auftritt seiner Mannschaft. „Ich habe schon vieles gesehen, was gut war und was ich sehen wollte“, analysierte der 40-Jährige nach dem Spiel. Die SV Elversberg war als erster Bundesligist bereits am 29. Juni in die rund achtwöchige Vorbereitung gestartet. Gegen Thun verzichtete Wagner aus Gründen der Belastungssteuerung auf Nicolas Kristof (26), Raif Adam (20), Maurice Krattenmacher (20) und Neuzugang Cole Campbell (20).
Luis Seifert fällt lange aus
Bereits zwei Tage vor dem Testspiel hatte es Innenverteidiger Luis Seifert im Training erwischt. Der 22-Jährige, ehemaliger Juniorennationalspieler, zog sich eine Syndesmoseverletzung zu und wird voraussichtlich rund drei Monate ausfallen. Damit hat Elversberg nun zwei längerfristige Ausfälle zu beklagen, während andere Vereine noch im Urlaub sind. Die SVE ist der erste Bundesligist, der die Vorbereitung aufgenommen hat.
Weitere Personalien
Neben den verletzten Spielern fehlten gegen Thun auch einige Akteure aus Belastungsgründen. Die SV Elversberg wird in den kommenden Tagen weitere Testspiele bestreiten, um sich auf die neue Saison vorzubereiten. Ob Schnellbacher rechtzeitig wieder fit wird, bleibt abzuwarten.



