Turgut Pencereci: Chef des Wasserverbandstags stirbt bei Flugzeugabsturz
Turgut Pencereci stirbt bei Flugzeugabsturz

Turgut Pencereci, langjähriger Geschäftsführer des Landeswasserverbandstags Brandenburg, ist am vergangenen Wochenende bei einem Privatflugzeugabsturz in Ganderkesee bei Bremen ums Leben gekommen. Das bestätigte die Geschäftsstelle des Dachverbands der Wasser- und Abwasserzweckverbände am Dienstag gegenüber der „Märkischen Allgemeinen Zeitung“.

Ein Leben für die Wasserwirtschaft

Der 65-jährige Jurist, der in Bremen lebte, war ein begeisterter Hobbypilot. Seit 1992 vertrat er die Interessen der Brandenburger Wasserverbände in Politik und Öffentlichkeit – über drei Jahrzehnte hinweg. In dieser Zeit prägte er die Diskussionen um das neue Wassergesetz maßgeblich mit. Pencereci galt als zentrale Figur, die eng mit den im Forum Natur zusammengeschlossenen Landnutzerverbänden zusammenarbeitete.

Reaktionen und Bedeutung

Der Absturz ereignete sich am Wochenende in der Nähe von Bremen. Die genauen Umstände sind noch unklar. Der Verband würdigte Pencereci als „wichtige Stimme“ in der Wasserpolitik Brandenburgs. Sein Tod hinterlasse eine große Lücke, hieß es aus der Geschäftsstelle. Pencereci hatte den Verband seit 1992 geleitet und ihn zu einem einflussreichen Akteur in der Landespolitik gemacht.

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Verbundenheit mit Brandenburg

Obwohl er in Bremen wohnte, war Pencereci tief in der Brandenburger Wasserlandschaft verwurzelt. Er setzte sich für eine nachhaltige Wasserbewirtschaftung und die Belange der Zweckverbände ein. Sein Einsatz galt vor allem dem neuen Wassergesetz, das in Brandenburg intensiv debattiert wird. Mit seinem Tod verliert die Branche einen erfahrenen Fürsprecher.

Die Todesursache ist derzeit Gegenstand von Ermittlungen. Der Landeswasserverbandstag plant eine offizielle Trauerfeier für seinen langjährigen Geschäftsführer.

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