Zweieinhalb Jahre nach einem spektakulären Einbruch in eine Filiale der Hamburger Sparkasse (Haspa) ist die genaue Höhe der Beute bekannt geworden. Wie die Staatsanwaltschaft Hamburg auf Anfrage bestätigte, erbeuteten die Täter insgesamt 1,95 Millionen Euro. Dies geht aus einem Bericht der „Bild“-Zeitung hervor, der nun offiziell bestätigt wurde.
Einbruch in Hamburg-Hamm
Der Einbruch ereignete sich am späten Nachmittag des 23. November 2023 in der Haspa-Filiale im Stadtteil Hamm. Sechs maskierte Männer verschafften sich zunächst unbemerkt Zutritt zu den Geschäftsräumen. Dabei trafen sie auf eine 61-jährige Mitarbeiterin und eine ebenfalls 61-jährige Kundin. Die Mitarbeiterin alarmierte umgehend die Polizei.
Die Täter flüchteten anschließend mit dem Bargeld in einem dunklen SUV. Trotz einer sofort eingeleiteten Fahndung mit rund zwei Dutzend Funkstreifenwagen gelang ihnen die Flucht unerkannt. Die Höhe der Beute wurde damals nicht bekannt gegeben.
Ermittlungen und Festnahmen
Gegen sechs Tatverdächtige im Alter von 31 bis 37 Jahren wird ermittelt. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft sitzen zwei von ihnen bereits wegen anderer Delikte in Strafhaft. Zwei weitere wurden im Mai 2026 verhaftet und befinden sich in Untersuchungshaft. Die Haftbefehle wurden in Berlin vollstreckt, wie die „Bild“-Zeitung berichtete. Eine Anklage ist bisher noch nicht erhoben worden.
Hintergründe und weitere Entwicklungen
Die Ermittlungen zu dem Einbruch dauern an. Die Staatsanwaltschaft prüft derzeit, ob weitere Tatverdächtige beteiligt waren. Die genauen Umstände der Tat, wie die Täter in die Filiale gelangten und wie sie die Beute abtransportierten, sind weiterhin Gegenstand der Untersuchungen.
Der Fall hatte damals für Aufsehen gesorgt, da es sich um einen der größten Bankeinbrüche in Hamburg in den letzten Jahren handelte. Die Haspa selbst hatte sich zu dem Vorfall nicht öffentlich geäußert. Die Polizei bittet weiterhin um Hinweise aus der Bevölkerung.



