Vorsorgliche Stilllegung: Deutsche Bahn nimmt Dutzende Rolltreppen in Berlin außer Betrieb
Die Deutsche Bahn hat aktuell zahlreiche Rolltreppen an zwei der größten Berliner Bahnhöfe vorsorglich außer Betrieb genommen. Betroffen sind der Hauptbahnhof sowie der Bahnhof Südkreuz, wo insgesamt 52 Rolltreppen stillgelegt wurden. Grund für diese Maßnahme sind mögliche Defekte im Getriebe der Anlagen, die eine kurzfristige Kontrolle erforderlich gemacht haben.
Ursache und Umfang der Stilllegungen
Auslöser für die umfangreichen Stilllegungen waren Probleme an zwei Rolltreppen im Berliner Hauptbahnhof. Die Bahn reagierte daraufhin mit einer vorsorglichen Sicherheitsmaßnahme, indem sie alle Rolltreppen des gleichen Typs an beiden Standorten deaktivierte. Konkret sind davon 42 Rolltreppen im Hauptbahnhof und 10 Rolltreppen im Bahnhof Südkreuz betroffen.
Die Deutsche Bahn betonte in einer Mitteilung, dass die Stilllegung rein präventiv erfolgt, um mögliche Risiken durch Getriebedefekte auszuschließen. Aufzüge an den betroffenen Bahnhöfen bleiben weiterhin in Betrieb und stehen den Fahrgästen als alternative vertikale Transportmöglichkeit zur Verfügung.
Unklare Wiederinbetriebnahme
Wann die stillgelegten Rolltreppen wieder in Betrieb genommen werden können, ist derzeit noch ungewiss. Die Bahn hat keine konkreten Zeitangaben für die Wiederinbetriebnahme gemacht. Es wird erwartet, dass zunächst umfangreiche Kontrollen und gegebenenfalls Reparaturen an den Getrieben durchgeführt werden müssen, bevor die Anlagen wieder freigegeben werden können.
Diese Situation führt zu Einschränkungen für die Fahrgäste, insbesondere für mobilitätseingeschränkte Personen und Reisende mit Gepäck. Die Bahn empfiehlt Betroffenen, die weiterhin verfügbaren Aufzüge zu nutzen und etwas mehr Zeit für ihre Wege innerhalb der Bahnhöfe einzuplanen.



