Die Basketballer von Alba Berlin haben auch ihre zweite Chance auf den Finaleinzug in der Basketball-Bundesliga nicht genutzt. Am Samstagabend unterlagen die Berliner im vierten Spiel der Halbfinalserie bei den Bamberg Baskets mit 67:81 (36:36). Damit glichen die Franken die Best-of-Five-Serie zum 2:2 aus, sodass es am Dienstag zum entscheidenden fünften Spiel in der Hauptstadt kommt.
Schwache Freiwurfquote verhindert größere Führung
Beide Teams starteten intensiv in die Partie, hatten aber zunächst Probleme, ihren Offensivrhythmus zu finden. Alba erwischte zwar mit 6:2 den besseren Start, doch eine schwache Freiwurfquote verhinderte eine größere Führung. Bamberg nutzte dies mit zwei erfolgreichen Dreipunktwürfen und einer besseren Freiwurfausbeute, um das erste Viertel zu drehen.
Alba bricht in der Schlussphase ein
Im zweiten Viertel lief Alba fast durchgehend einem Rückstand hinterher, da die Gastgeber weniger Fehler machten. Berlin ließ zu viele einfache Körbe liegen, sodass der Rückstand Mitte des Viertels auf sechs Punkte anwuchs (25:31). Doch es blieb knapp, und Martin Hermannsson glich zwei Sekunden vor der Pause zum 36:36 aus.
Nach der Halbzeit fand Alba weiterhin schwer offensiv Lösungen. Bamberg verteidigte besser und zwang die Gäste zu Notwürfen, die kaum noch trafen. Fünfeinhalb Minuten vor dem Ende zogen die Gastgeber auf 71:56 davon, was die Vorentscheidung bedeutete. Bester Berliner Werfer war Michael Rataj mit 18 Punkten, bei Bamberg kam Austin Crowley auf 17 Zähler.
Das entscheidende Spiel findet am Dienstag in Berlin statt. Der Sieger trifft im Finale auf den FC Bayern München.



