Poker-Legende Phil Hellmuth (61) muss weiterhin auf sein 18. Gold-Armband warten. Beim vorletzten Event der World Series of Poker 2026, dem 5.000 Dollar 8-Handed No-Limit Hold'em Turnier, erreichte er den Finaltisch und führte sogar im Heads-up gegen Darren Rabinowitz. Doch dann verlor er die entscheidenden Hände und musste sich mit Platz 2 begnügen.
Verpasster Meilenstein
Das Finale war eine Achterbahnfahrt der Gefühle. Hellmuth lag zunächst deutlich zurück, kämpfte sich aber zurück und brachte Rabinowitz an den Rand einer Niederlage. Doch dann verlor Hellmuth zahlreiche Hände in Folge, sodass Rabinowitz wieder die Führung übernahm und den Sieg davontrug. Für Hellmuth war es ein Desaster, da er sich die historische 18. Gold-Armbandkrone erhofft hatte.
Trostpflaster Preisgeld
Als Trostpflaster erhält Hellmuth 464.000 Dollar. Sein bisher letztes Gold-Armband gewann er vor drei Jahren. In diesem Sommer war er bereits dreimal am Finaltisch, erreichte Platz 9, Platz 7 und nun Platz 2. Der ganz große Coup blieb jedoch aus.
Kurioser Finaltisch-Termin
Zum ersten Mal seit Jahren wird das Finale des Main Events nicht direkt nach den Vorrunden ausgetragen, sondern am 3. August. Die Spieler müssen also noch einige Tage auf den großen Moment warten. Von 2008 bis 2016 war das November-Nine-Konzept üblich, wurde aber vor zehn Jahren verworfen. Nun gibt es erneut eine Unterbrechung.



