Vier ugandische Boxer nach Commonwealth-Spielen in Glasgow vermisst
Ugandische Boxer nach Commonwealth-Spielen vermisst

Vier ugandische Boxer werden seit dem Ende der Commonwealth Games 2026 in Glasgow vermisst. Das berichten mehrere Medien aus Uganda übereinstimmend, darunter die Sport-Website „NBS Sports“ und die Wochenzeitung „The Weekly Observer“. Bei den Vermissten handelt es sich um Angel Katushabe, Nuhu Batte, Ibrahim Khemis und Emily Nakalema. Sie sollen sich am Dienstag nicht der Rückreise der ugandischen Delegation angeschlossen haben.

Ermittlungen laufen

Uganda hatte mit einem sechsköpfigen Box-Team an den Spielen teilgenommen. Die Verantwortlichen konnten den Aufenthaltsort der vier Sportler bislang nicht feststellen. Derzeit laufen Ermittlungen, um die Umstände ihres Verschwindens zu klären. Offizielle des ugandischen Teams erklärten, das Ministerium für Bildung und Sport werde zu dem Vorfall eine offizielle Stellungnahme veröffentlichen.

Asylantrag als möglicher Grund

Eine anonyme Quelle, die sich als einer der vermissten Athleten ausgibt, behauptet gegenüber „The Weekly Observer“, die Gruppe wolle Asyl beantragen und ihre Box-Karrieren im Ausland fortsetzen. Als Gründe nennt sie Trainingsbedingungen und größere sportliche Perspektiven. Diese Angaben konnten bislang nicht unabhängig verifiziert werden.

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Hintergrund: Commonwealth-Spiele

Die Commonwealth-Spiele werden alle vier Jahre ausgetragen. Sie bringen Sportler aus den 56 Mitgliedstaaten des Commonwealth of Nations zusammen, einem freiwilligen Staatenbund, dem viele ehemalige Gebiete des Britischen Empires angehören. Das Programm ähnelt den Olympischen Spielen, jedoch treten England, Schottland, Wales und Nordirland separat an.

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