Feuer in Göppingen: Reihenhäuser brennen – Millionenschaden
Feuer in Göppingen: Reihenhäuser brennen

Brand in Göppingen: Sechs Reihenhäuser unbewohnbar

In einer Wohnsiedlung in Göppingen ist am Morgen ein Feuer ausgebrochen, das sich binnen kürzester Zeit auf insgesamt sechs Reihenhäuser ausweitete. Nach Angaben der Polizei konnten alle anwesenden Bewohner ihre Häuser rechtzeitig und selbstständig verlassen, bevor die Flammen die Gebäude erfassten. Die genaue Brandursache ist bislang unklar, die Ermittlungen dauern an.

Die Feuerwehr rückte mit einem Großaufgebot an und verhinderte ein Übergreifen der Flammen auf weitere Nachbargebäude. Trotz des schnellen Eingreifens sind sämtliche betroffenen Reihenhäuser nicht mehr bewohnbar. Die Stadt Göppingen hat die Unterbringung der betroffenen Bewohner übernommen, wie die Behörden mitteilten.

Schaden auf rund zwei Millionen Euro geschätzt

Die Polizei beziffert den entstandenen Sachschaden auf etwa zwei Millionen Euro. Die Löscharbeiten gestalteten sich aufwendig, da die dichte Bebauung der Reihenhaussiedlung eine rasche Ausbreitung begünstigte. Die Bewohner der angrenzenden Häuser wurden vorübergehend evakuiert, konnten aber nach dem Abklingen der Gefahr in ihre Wohnungen zurückkehren.

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Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Ob ein technischer Defekt, Fahrlässigkeit oder Brandstiftung ursächlich war, ist Gegenstand der laufenden Untersuchungen. Zeugen, die Hinweise zum Brandhergang geben können, werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden.

Der Vorfall wirft erneut ein Schlaglicht auf die Gefahr von Wohnungsbränden und die Bedeutung von Rauchmeldern. Nach Angaben der Feuerwehr waren die Bewohner durch die schnelle Ausbreitung des Feuers stark gefährdet, konnten sich aber dank der frühzeitigen Warnung in Sicherheit bringen.

Die Stadt Göppingen richtet derzeit Notunterkünfte für die obdachlos gewordenen Familien ein und prüft Möglichkeiten der Unterstützung. Auch die Versicherungen wurden eingeschaltet, um die Schadensregulierung zu beschleunigen. Die betroffenen Reihenhäuser werden voraussichtlich über einen längeren Zeitraum nicht bezugsfertig sein.

Die Feuerwehr war mit mehreren Löschzügen und zahlreichen Einsatzkräften vor Ort, unterstützt durch das Technische Hilfswerk. Die Löscharbeiten dauerten mehrere Stunden, da Glutnester in den Dachstühlen immer wieder neu aufflammten. Nach dem endgültigen Ablöschen wurden die Gebäude von der Polizei zur Spurensicherung beschlagnahmt.

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