Emotionale Rückkehr: Bittencourt über Cottbus-Wechsel
Bittencourt: Rückkehr zu Cottbus erfüllt mich mit Stolz

Es war ein wohlgetakteter Transfer, der die Fans von Energie Cottbus in Ekstase versetzt: Leonardo Bittencourt (32) kehrt nach zwölf Jahren ablösefrei von Werder Bremen zum Zweitliga-Aufsteiger zurück. Der Medizincheck am Donnerstagmorgen verlief erfolgreich, am Nachmittag wurde der Deal offiziell bestätigt. Noch am Abend flog der Mittelfeldspieler mit seiner Familie nach Mallorca in den Urlaub.

Bittencourt: „Verbindung nie abgerissen“

Vor seiner Abreise richtete der gebürtige Leipziger emotionale Worte an die Fans. „Ich habe in meiner Karriere viele Vereine kennenlernen dürfen und unglaublich viel erlebt. Trotzdem ist die Verbindung zu Cottbus und zur Lausitz nie abgerissen. Die Menschen hier, die Fans und die Stadt haben immer einen besonderen Platz in meinem Herzen gehabt“, so Bittencourt auf dem Social-Media-Kanal des Vereins.

Der Star, der für Borussia Dortmund, Hannover 96, den 1. FC Köln, die TSG Hoffenheim und Werder Bremen spielte, betont die besondere Bedeutung von Energie Cottbus. Dort, wo sein Vater Franklin Bittencourt (57) zwischen 2000 und 2003 in der Bundesliga für Furore sorgte und zur Vereinslegende wurde, hatte auch der kleine Leo als Fünfjähriger das Kicken gelernt.

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„Kreis schließt sich“

„Für mich ist dieser Wechsel etwas ganz Besonderes. In Cottbus hat alles angefangen, hier habe ich als Junge meine ersten Schritte im Profifußball gemacht. Dass ich jetzt zurückkehren darf, erfüllt mich mit großer Freude und auch mit Stolz. Es fühlt sich einfach richtig an“, stellte der Neuzugang klar.

Bittencourt wird nach seiner aktiven Karriere eine Rolle im Klub-Management übernehmen, auch wenn die genaue Funktion noch festgelegt werden muss. „Im Fußball spricht man oft davon, dass sich irgendwann der Kreis schließt. Genauso empfinde ich es. Energie Cottbus war der Ausgangspunkt meiner Karriere und wird nun auch ein wichtiger Teil meiner Zukunft sein. Das macht diesen Moment für mich sehr emotional“, erklärte der 32-Jährige.

Die Fans in der Lausitz können ihr Glück kaum fassen – vor einem halben Jahr hatten sie nur von einer solchen romantischen Unterschrift geträumt. Nun wird Bittencourt wohl wie sein Vater eine Ära prägen können.

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