Daferner: Wechselgedanken kein Thema – Liebeserklärung an Dynamo Dresden
Daferner: Kein Wechsel – Liebeserklärung an Dynamo

Daferner bekennt sich zu Dynamo: Kein Wechsel trotz Bankplatz

Christoph Daferner (28) hat trotz des Verlusts seines Stammplatzes an Vincent Vermeij (31) keinerlei Wechselgedanken. Der Stürmer von Dynamo Dresden stellte im Ösi-Camp klar: „Solche Überlegungen gab es für mich nicht. Klar bin ich ein ehrgeiziger Typ und jeder will am liebsten 90 Minuten spielen. Aber ich gehe jetzt in meine fünfte Saison bei Dynamo. Da weiß man, was man aneinander hat. Sowohl der Verein, als auch ich.“

Liebeserklärung an Stadt und Verein

Daferner, der in Dresden zur Institution geworden ist, legte nach: „Ich fühle mich total wohl hier. Ich mag die Stadt, mag den Verein. Das ist schon was Besonderes und im deutschen Profi-Fußball nicht selbstverständlich. Das weiß ich alles zu schätzen. Auch wenn ich ab und zu mal zurückstecken muss. Es passt einfach.“ Auch seine Familie teilt diese Verbundenheit: „Sie ist das Wichtigste im Leben, fühlt sich hier genauso wohl.“ Daferner wurde kürzlich zum zweiten Mal Vater, beide Kinder sind in Dresden geboren.

Chancen in der neuen Saison

Der gebürtige Schwabe sieht sich nicht als ewige Nummer zwei: „Ich glaube schon, dass ich meine Momente haben werde. Muss aber auch anerkennen, dass Vince in der Rückrunde einen guten Lauf hatte. Ich mache mir keinen Plan, sondern freue mich einfach. Ich versuche mich anzubieten, komme jeden Tag gerne zum Training. Die Saison ist so schnelllebig und unberechenbar. Ich versuche einfach immer da zu sein und der Mannschaft zu helfen.“

Breites Pickt-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App für Telegram

Rekordjagd: 53 Tore für Dynamo

Daferner hat bisher 53 Pflichtspieltore für Dynamo erzielt. Nur fünf Treffer fehlen ihm zum Rekord der Nachwendezeit. „Klar ist das was Besonderes. Ich bin ein ehrgeiziger Typ und noch lange nicht satt“, sagte er, schränkte jedoch ein: „Das muss man aber gut einordnen. Viele Stürmer haben in der Bundesliga oder DDR-Oberliga ihre Tore geschossen. Das war vom Level schon bisschen was anderes.“

Bodenständigkeit und Vermissen von Scholz

Daferner zeigt sich selbstreflektiert: „Wenn ich eine Meinung habe, dann sage ich die.“ So vermisst er den nicht mehr als Co-Trainer tätigen Heiko Scholz: „Er war ein sehr wichtiger Teil. Trotzdem finde ich es gut, dass er im Verein bleibt. So wie auch Stefan Kutschke. Dynamo ist ein ganz besonderer Verein, das muss auch weitergetragen werden.“

Auftaktprogramm und Erwartungen

Mit Blick auf die kommende Saison warnt Daferner: „Die 2. Liga ist unberechenbar, unser Auftaktprogramm nicht ohne. Die Erwartungen sind hoch, aber es kann auch sein, dass es nicht nur Sonnenschein gibt. Da ist es wichtig, dass es ein paar Jungs gibt, die von hier kommen und das richtig einordnen können. Da gehört auch Niklas Hauptmann dazu. Diese Jungs verstehen, warum hier nach jedem Sieg gleich so eine Euphorie herrscht und nach jeder Niederlage so eine Tristesse. Das ist schon anders, als bei anderen Vereinen.“

Pickt After-Article-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App mit Familien-Illustration