Patson Daka hat sich beim Hamburger SV in den ersten Trainingseinheiten und im Testspiel gegen Heidenheim (3:1) als Volltreffer erwiesen. Der Sturmzugang, der von Leicester City ausgeliehen wurde, hinterlässt nicht nur auf dem Platz einen bleibenden Eindruck. Bereits vor fast zehn Jahren sorgte er für eine besondere Ehrung: In seiner alten Wirkungsstätte hängt noch heute ein drei Meter großes Bild von ihm. Die Geschichte hinter diesem Riesenposter zeigt, welche Spuren Daka schon früh hinterlassen hat.
Ein Super-Start beim HSV
Daka zeigte sich bei den Rothosen von Beginn an treffsicher und agil. Im Test gegen den Bundesligisten Heidenheim erzielte er einen Treffer und bereitete einen weiteren vor. Trainer und Teamkollegen lobten seine Schnelligkeit und seinen Torinstinkt. „Er bringt genau das mit, was wir uns vorgestellt haben“, hieß es aus dem Trainerstab. Sollte Daka diese Form konservieren, dürfte er schnell zum Publikumsliebling im Volksparkstadion werden.
Die Ehrung in alter Heimat
Bevor Daka nach Europa kam, spielte er in Österreich bei RB Salzburg. Dort schoss er sich in die Herzen der Fans und sogar in die Architektur: Ein 3×2 Meter großes Banner mit seinem Konterfei ziert noch heute die Fassade eines Gebäudes in der Nähe des Red-Bull-Stadions. Es wurde 2017 angebracht, nachdem Daka in einer Saison 27 Tore erzielt hatte. Trotz Umbauarbeiten und wechselnden Spielern blieb das Bild hängen – bis heute.
Ein Symbol für außergewöhnliche Leistungen
Die Größe des Banners unterstreicht die Bedeutung, die Daka für den österreichischen Klub hatte. In 82 Pflichtspielen erzielte er 55 Tore und gewann dreimal die Meisterschaft. „Er war einer der prägendsten Spieler unserer jüngeren Geschichte“, sagte ein Klubsprecher. Das Poster sei nicht nur eine Dekoration, sondern ein Symbol für die Werte des Vereins: Talent, harte Arbeit und Erfolg.
Die Herausforderung in Hamburg
Beim HSV soll Daka nun an diese Glanzzeiten anknüpfen. Die Mannschaft kämpft um den Aufstieg in die Bundesliga, und Daka soll mit seinen Toren den Unterschied ausmachen. Sein Vertrag in Hamburg läuft bis 2025, eine Kaufoption besteht. Bisher deutet alles darauf hin, dass der Sambier die Erwartungen erfüllen kann. Die Fans hoffen, dass bald auch in Hamburg ein großes Bild von ihm hängen wird – aus gutem Grund.
Ein Blick in die Zukunft
Sollte Daka seine Torgefahr aus Salzburg bestätigen, könnte er nicht nur das Poster in Österreich rechtfertigen, sondern auch neue Spuren im deutschen Fußball hinterlassen. Der HSV plant langfristig mit ihm, und die ersten Eindrücke sind vielversprechend. Für die kommende Saison ist das Ziel der direkte Wiederaufstieg – Daka soll dabei eine Schlüsselrolle spielen.



