Elversberg war in der vergangenen Zweitliga-Saison die wohl spielstärkste Mannschaft und stürmte mit Traumfußball, intensivem Pressing und hoher Spielkultur in die Bundesliga. Doch dort warten laut Trainer Vincent Wagner (40) Gegner mit „feinerer Klinge“. Der überzeugte Ästhet verlangt von seinen Aufstiegshelden nun plötzlich auch Langholz statt nur Kurzpass-Zauber.
Balance zwischen Technik und Härte
Wagner betont, dass man in der Bundesliga notfalls den Ball auch einfach mal weit nach vorn schlagen müsse. „Wir müssen die Balance zwischen feiner Technik und harter Axt finden“, sagte der 40-Jährige. Der Aufstieg sei mit einer spielerischen Dominanz gelungen, die in der 2. Liga ihresgleichen suchte. Doch im Oberhaus sei die Luft dünner, die Gegner cleverer und körperlicher.
Anpassung an höheres Niveau
Die Mannschaft habe in der Vorbereitung gezielt an neuen taktischen Varianten gearbeitet. „Wir werden nicht unseren Stil aufgeben, aber wir müssen flexibler sein“, erklärte Wagner. Dazu gehöre auch, in bestimmten Phasen des Spiels auf direktere Wege umzuschalten. Die Fans dürften gespannt sein, wie der Ästhet diese neue Balance umsetzt.



