Freiburgs Japan-Weg: Schuster erklärt das Erfolgsmodell des SC
Freiburgs Japan-Weg: Schuster erklärt das Erfolgsmodell

Der SC Freiburg setzt seinen eingeschlagenen Weg konsequent fort: Gleich drei japanische Profis stoßen zum Kader des Bundesligisten. Goto, Yamamoto und Torhüter Backhaus sollen die japanische Verbindung im Breisgau weiter stärken. Trainer Julian Schuster begründet den erneuten Griff nach Spielern aus Fernost in gewohnt klarer Manier: Der Verein sucht bestimmte Spielertypen – und findet sie in Japan.

Damit ist der SC nicht allein: Die Bundesliga gilt für viele japanische Fußballer als attraktive Bühne. Doch für Freiburg ist die Japan-Connection kein modisches Phänomen, sondern ein strategisches Element. Die Vergangenheit hat gezeigt, dass die Breisgauer mit Spielern wie Doan und Suzuki ausgesprochen gut gefahren sind. Diese Erfahrungen sind so positiv, dass die Vereinsführung offenbar keine Scheu mehr zeigt, erneut auf den japanischen Markt zu setzen.

Die neuen Japaner: Goto, Yamamoto, Backhaus

Die Namen der Neuzugänge stehen für unterschiedliche Aufgaben. Goto und Yamamoto, beide bislang vor allem im offensiven Bereich bekannt, sollen für mehr Torgefahr und Kreativität sorgen. Mit Backhaus kommt darüber hinaus ein Keeper nach Freiburg. Die Mischung aus Feldspielern und Torhütern unterstreicht, dass es dem Club nicht nur um einzelne Positionen geht, sondern um grundsätzliche Kompetenz und den richtigen Charakter.

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Insbesondere die Torhüterfrage ist eine sensible Angelegenheit. Dass die Verantwortlichen offenbar auch auf dieser Position auf japanische Talente setzen, spricht für das Zutrauen in die Ausbildungsqualität und die Persönlichkeit der Spieler. Der Konkurrenzkampf im Kader dürfte dadurch noch einmal an Intensität gewinnen.

Schuster und das Erfolgsmodell

Auch wenn die Trainingsarbeit im Mittelpunkt steht, hat die Transferpolitik großen Anteil am Erfolg eines Vereins. Julian Schuster legt Wert auf klare Kriterien – und Japan hat sich dabei als wiederkehrende Quelle erwiesen. In seiner Einschätzung sucht der SC gezielt nach Spielertypen, die sich durch Disziplin, Flexibilität und eine hohe Bereitschaft zur Weiterentwicklung auszeichnen. Genau diese Attribute werden in Japan offenbar besonders häufig gefunden.

Darüber hinaus spielt die Integration eine zentrale Rolle. Aus Sicht des Trainers ist es entscheidend, dass neue Profis schnell die Philosophie des Vereins verinnerlichen. Die japanischen Akteure, die bisher beim SC waren, hätten hier einen großen Schritt gemacht – ein Grund mehr, das Erfolgsmodell aus Fernost weiterzuführen.

BILDplus-Abonnenten erfahren in den detaillierten Aussagen von Schuster, welche Spieler auf welchen Positionen genau geplant sind und wie die Verantwortlichen die Entwicklung der neuen Japaner einschätzen. Die öffentliche Auskunft bleibt bewusst allgemein, die konkrete Planung bleibt ein internes Thema.

Bundesliga als Sprungbrett

Für japanische Talente ist der Schritt nach Deutschland oft eine besondere Chance. Die deutsche Bundesliga genießt in Japan einen guten Ruf. Das zeigt sich nicht nur an den vielen Profis, die hierzulande spielen oder gespielt haben, sondern auch an der Wertschätzung für die intensive spielerische Ausbildung. Der SC Freiburg hat sich hier einen Namen gemacht, der bis nach Japan strahlt.

Die Zusammenarbeit zwischen Freiburg und Japan könnte sich damit langfristig zu einem Markenzeichen des Clubs entwickeln. Die sportlichen Erwartungen an die neuen Spieler sind klar: Sie sollen den Kader verstärken und den internen Wettbewerb ankurbeln. Gleichzeitig bleibt die Geduld ein Thema – nicht jeder Neuzugang schlägt sofort ein.

Wie geht es weiter?

Die Vorbereitung auf die kommende Saison läuft, die Integration der drei Japaner hat bereits begonnen. Dass die Eingewöhnung nicht nur auf dem Platz, sondern auch neben dem sportlichen Geschehen wichtig ist, daraus macht der SC keinen Hehl. Der Verein unterstützt seine neuen Spieler bei den ersten Schritten in Deutschland.

Ob die Japan-Strategie erneut aufgeht, werden die Wochen und Monate zeigen. Finden Goto, Yamamoto und Backhaus schnell Anschluss, könnte der SC einmal mehr von den Erfahrungen profitieren, die er mit japanischen Profis gemacht hat. Die Basis für den nächsten Hype ist auf jeden Fall gelegt.

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