Hertha BSC hat die Vorbereitung auf die 2. Fußball-Bundesliga aufgenommen, ohne konkrete Saisonziele zu nennen. Trainer Stefan Leitl und Geschäftsführer Peter Görlich vermeiden Prognosen und betonen den Fokus auf maximale Ergebnisse.
Auftakttraining ohne Neuzugänge
Bei warmen Temperaturen begrüßte Trainer Stefan Leitl seine Schützlinge am Nachmittag auf dem Schenkendorffplatz. Die rund 75-minütige Einheit bestand vor allem aus Spielformen. Der Kader ist aktuell von elf Abgängen geprägt, darunter prominente Namen wie Fabian Reese und Kennet Eichhorn.
„Wir brauchen jetzt nicht über Auf- oder Abstieg sprechen, sondern das ist der Kader, der aktuell zur Verfügung steht“, sagte Leitl nach der ersten Trainingseinheit. Hertha muss einen zweistelligen Transferüberschuss erzielen, was dem Verein nun finanzielle Spielräume für Neuzugänge verschafft.
Transfersommer bis Ende August
„Wir sprechen schon mit einigen Spielern, die auch gerne zu Hertha kommen wollen“, sagte Geschäftsführer Peter Görlich. Er stellt sich jedoch auf einen langen Transfersommer bis Ende August ein. Leitl benötigt dringend einen linken Verteidiger sowie offensive Akteure nach den Abgängen von Reese und Michael Cuisance.
„Da werden wir jetzt in aller Ruhe die Prozesse abarbeiten und dann werden wir sehen, wen wir verpflichten können“, erklärte Leitl. Zudem wird ein weiterer Co-Trainer in Berlin erwartet.
Nachwuchsspieler im Kader
Hertha plant vier Plätze im Kader für Akademiespieler ein. Zum Auftakt waren gleich sechs Talente aus der eigenen Akademie mit auf dem Platz. „Wir haben angekündigt, dass wir den Berliner Weg nicht nur auf der Tonspur verkünden, sondern tatsächlich auch auf dem Platz zeigen“, betonte Görlich.
Trotz des Fokus auf den Nachwuchs kündigte Görlich noch Veränderungen an. Angesichts der klammen Kassen müsse jeder Transfer sorgfältig abgestimmt werden, um keine Fehlentscheidungen zu treffen. Daher hält sich auch Görlich mit Prognosen zurück: „Was wir jetzt den möglichen Neuzugängen sagen ist, dass wir die maximalen Ergebnisse herausholen wollen.“



