Márquez triumphiert vor Rekordkulisse
Marc Márquez hat auf dem Sachsenring seinen zehnten MotoGP-Sieg in Deutschland eingefahren und damit seinen Ruf als „King of the Ring“ eindrucksvoll untermauert. Vor einer Rekordkulisse von 261.831 Zuschauern – so viele wie noch nie an einem Rennwochenende auf dem Sachsenring – gewann der Spanier das Hauptrennen am Sonntag. Damit zählt der Grand Prix zu den größten Einzelsportveranstaltungen Deutschlands.
Der Motorrad-Weltmeister wurde im Ziel von Fußball-Rekordnationalspieler Lothar Matthäus abgewinkt und verwies die beiden Aprilia-Konkurrenten Ai Ogura aus Japan und Raúl Fernández aus Spanien auf die Plätze zwei und drei. Márquez hatte bereits den Sprint am Samstag gewonnen und war von der Pole-Position gestartet. Im Hauptrennen ließ er mit einem Vorsprung von fast zwei Sekunden keine Zweifel aufkommen und dominierte das Geschehen vom Start weg.
Rekord eingestellt: Zehn Siege auf einer Strecke
Mit seinem zehnten MotoGP-Erfolg auf dem Sachsenring zog Márquez mit der Legende Giacomo Agostini gleich, der in den 1960er und 1970er Jahren zehnmal im finnischen Imatra triumphiert hatte. Diesen Rekord hatte bislang nur Agostini gehalten. „Es ist etwas ganz Besonderes, hier zu gewinnen. Die Unterstützung der Fans ist unglaublich“, sagte Márquez nach dem Rennen.
In der WM-Gesamtwertung führt weiterhin Ex-Champion Jorge Martín (Aprilia). Márquez verkürzte den Rückstand auf seinen Landsmann auf 18 Punkte und darf weiter von der Titelverteidigung träumen. Der nächste Grand Prix findet in zwei Wochen in Assen statt.



