Argentinien verliert WM-Finale gegen Spanien
Die argentinische Nationalmannschaft hat das WM-Finale 2026 gegen Spanien mit 0:1 nach Verlängerung verloren. Neutrale Beobachter waren sich einig, dass die Südamerikaner die Niederlage völlig verdient hatten. In den ersten 90 Minuten gelang ihnen kein einziger Torschuss. Toni Kroos, Weltmeister von 2014, urteilte: „Der Fußball hat gewonnen.“ Lothar Matthäus ergänzte über die Argentinier: „Das hat für mich mit Fußball nichts zu tun.“
Unsportliches Verhalten nach Abpfiff
Nach dem Abpfiff setzten die Argentinier ihre destruktive Haltung fort. Nicolás Otamendi beschimpfte die Spanier als jammernde Heulsusen, die sich beim Schiedsrichter einschmeicheln würden. Leandro Paredes griff seine Gegenspieler im Moment des größten Triumphs sogar tätlich an. Wegen dieser Attacken leitete die FIFA eine Untersuchung ein.
Respektlosigkeit bei der Siegerehrung
Nun zeigen neue Bilder eine weitere Anstandslosigkeit der schlechten Verlierer. Minuten nach dem Abpfiff, als die Emotionen hätten abklingen sollen, verweigerten die Argentinier den Spaniern demonstrativ den Respekt. Die Mannschaft um Kapitän Lionel Messi betrat zuerst das Podest in der Spielfeldmitte, um die Silbermedaillen entgegenzunehmen. Statt der Pokalübergabe beizuwohnen, zogen sie geschlossen zur eigenen Fankurve und stellten sich mit dem Rücken zu den Spaniern. Als Spaniens Kapitän Rodri den Goldpokal in die Höhe streckte, verweigerte der Gegner ihm die Anerkennung.
Einzige Ausnahme: José Manuel López
Nur ein Spieler verhielt sich anders: José Manuel López. Der Stürmer vom brasilianischen Klub Palmeiras blickte während der Pokalübergabe nicht mit dem Rücken zu den Spaniern, sondern in Richtung Mittelkreis und verfolgte die Zeremonie. Sportlich hatte López bei diesem Turnier nur eine Nebenrolle gespielt; Nationaltrainer Lionel Scaloni setzte ihn nur sporadisch ein. Im Viertelfinale gegen die Schweiz bereitete er nach seiner Einwechslung in der Verlängerung das wichtige Führungstor vor. Seine zweite gute Szene bei der WM hatte er sich für die Siegerehrung aufgehoben.



