Noah Atubolu könnte den SC Freiburg noch in diesem Sommer verlassen. Nach Informationen des Pay-TV-Senders Sky laufen bereits konkrete Gespräche über einen Transfer des 24-jährigen Torhüters. Gleich mehrere englische Premier-League-Klubs zeigen Interesse, darunter Aston Villa und der AFC Bournemouth. Zudem soll ein weiterer, bislang nicht genannter Top-Klub aus England im Rennen sein – Sky spricht von einer „großen Überraschung“. Ein Wechsel in die höchste englische Spielklasse gilt aktuell als die wahrscheinlichste Lösung für Atubolu.
Premier League als Ziel: Atubolu vor dem nächsten Karriereschritt
Der in Freiburg ausgebildete Keeper hat sich in den vergangenen zwei Spielzeiten als Stammtorhüter des SC Freiburg etabliert und dabei überzeugende Leistungen gezeigt. Mit seinen 24 Jahren gilt Atubolu als einer der vielversprechendsten deutschen Torhüter. Sein Vertrag beim SC Freiburg läuft noch bis 2028, doch die Aussicht auf einen Wechsel in die Premier League scheint verlockend. Laut Sky sind die Gespräche mit den interessierten Klubs bereits weit fortgeschritten. Aston Villa, das in der vergangenen Saison in der Champions League spielte, und Bournemouth, das sich in der Premier League etabliert hat, werden als konkrete Interessenten genannt.
Überraschungsklub im Rennen: Englands Elite zeigt Interesse
Besonders spannend ist die Meldung, dass ein englischer Spitzenklub ebenfalls in das Rennen um Atubolu eingestiegen sein soll. Sky bezeichnet diesen Klub als „große Überraschung“ – die Identität wird jedoch nicht preisgegeben. Spekulationen zufolge könnte es sich um einen Verein handeln, der in der kommenden Saison um die Meisterschaft oder die Champions-League-Plätze mitspielt. Der Wechsel von Atubolu in die Premier League würde auch für den SC Freiburg finanziell interessant sein: Der Marktwert des Torhüters wird auf rund 15 Millionen Euro geschätzt.
SC Freiburg: Verlust eines Leistungsträgers
Sollte Atubolu den Verein verlassen, wäre dies ein herber Verlust für den SC Freiburg. Der Torhüter war in den vergangenen zwei Spielzeiten eine Konstante im Team und trug maßgeblich zum Erfolg der Breisgauer bei. In der abgelaufenen Saison absolvierte Atubolu 34 Pflichtspiele und blieb dabei zwölfmal ohne Gegentor. Der SC Freiburg müsste im Falle eines Abgangs auf dem Transfermarkt nach einem adäquaten Ersatz suchen. Derzeit stehen mit Benjamin Uphoff und Niclas Thiede zwei erfahrene Torhüter im Kader, die jedoch nicht das Niveau von Atubolu erreichen.
Transferfenster: Zeitdruck für alle Beteiligten
Das Transferfenster in der Premier League schließt am 1. September, sodass die Verhandlungen in den kommenden Wochen intensiviert werden dürften. Atubolu selbst hat sich bislang nicht öffentlich zu den Gerüchten geäußert. Es bleibt abzuwarten, ob es zu einem schnellen Abschluss kommt oder ob sich die Gespräche bis in die Schlussphase des Transferfensters hinziehen. Die nächsten Tage könnten bereits Klarheit bringen.



