Hansa Rostock: Doppelgänger-Pärchen sorgt für Verwirrung im Training
Doppelgänger-Pärchen sorgt für Verwirrung bei Hansa Rostock

Akute Verwechslungsgefahr beim F.C. Hansa Rostock: Die Neuzugänge Yannick Michaelis (19) und Bernie Lennemann (23) sehen sich so ähnlich, dass selbst ihre Mitspieler sie durcheinanderbringen. In den ersten Trainingseinheiten der neuen Saison sorgt das ungleiche Doppel für Heiterkeit, aber auch für Konzentration.

Doppelgänger im Hansa-Trikot

„Das habe ich im Training auch schon gehört, da wurden wir auch das eine oder andere Mal verwechselt“, sagte Michaelis. Die optische Ähnlichkeit ist verblüffend: Beide haben kurze blonde Haare, eine ähnliche Statur und laufen in denselben Trainingsanzügen auf. Trainer Daniel Brinkmann kommentierte die Situation mit einem Schmunzeln: „Die beiden sehen sich optisch ähnlich, das ist so. Es ist einfach Zufall.“

Verpflichtung aus sportlichen Gründen

Trotz der Verwechslungsgefahr: Hansa hat die beiden nicht wegen ihrer Ähnlichkeit geholt. Michaelis wechselte von der U23 von Borussia Mönchengladbach, Lennemann von der U23 des 1. FC Köln. Sie sollen die Lücken schließen, die Adrien Lebeau und Chris Kinsombi hinterlassen haben. In den ersten Trainingseinheiten und Testspielen hinterließen beide einen starken Eindruck. Sie bringen Tempo, Tiefgang und Frechheit ins Hansa-Spiel.

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Lennemann weiß genau, warum er verpflichtet wurde: „Ich glaube, wir wurden ja auch nach diesem Profil verpflichtet. Viel Tiefe, viel Durcheinander und hohes Tempo reinzubringen, das ist die Aufgabe.“

Brinkmanns klare Ansage

Trainer Daniel Brinkmann hat hohe Erwartungen an die Neuzugänge. Lennemann verriet: „Der Trainer hat zu mir gesagt, er möchte von mir, dass ich in die Eins-gegen-Eins-Duelle hineingehe. Und zudem, dass ich Ärger bekomm, wenn ich es nicht mache.“ Die Marschrichtung ist also klar: Attacke und Offensivdrang sind gefordert.

Michaelis will sich beweisen

Der in Dessau (Sachsen-Anhalt) geborene Michaelis weiß, was Hansa Rostock bedeutet. Auch an seine Chance auf einen Stammplatz glaubt er: „Ich denke, dass wir, wenn ich so weitermache, gerade auf einem guten Weg sind. Der Trainer betont immer, dass er nach Leistung aufstellt.“ Seine Entwicklung steht für ihn und den Verein im Vordergrund.

Kurze Trainingseinheit für fünf Profis

Am Dienstagmorgen trainierten Paul Stock, Yannick Michaelis und Florian Bohnert aufgrund kleinerer Wehwehchen individuell. Milosz Brzozowski blieb im Hotel. David Hummel blutete nach einem Zweikampf aus der Nase und musste behandelt werden. Die Verletzungen sind offenbar nicht schwerwiegend, die Mannschaft bereitet sich weiter auf die kommende Saison in der 3. Liga vor.

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