Champions League: Eberls Plan – DAZ als Schlüssel gegen PSG
Champions League: Eberls Plan – DAZ als Schlüssel gegen PSG

München – Nach dem 4:5-Spektakel im Hinspiel der Champions-League-Halbfinals gegen Paris Saint-Germain und sechs Gegentoren in den letzten beiden Bundesliga-Spielen ist eine große Abwehr-Diskussion um den FC Bayern entbrannt. Sportvorstand Max Eberl verteidigte jedoch die offensive Ausrichtung: „Das Spiel gegen Paris am Dienstag war pervers geil! Die Grund-DNA einer Mannschaft wirst du nicht ändern und willst du ja auch nicht ändern, deswegen bist du ja so erfolgreich.“

Vize-Kapitän Joshua Kimmich sieht ebenfalls keinen Grund für eine defensive Taktikänderung: „Also wir werden nicht unseren Spielstil in drei Tagen ändern und uns irgendwie hinten einigeln. Wir sind ein Tor hinten. Wir sind die Mannschaft, die auf jeden Fall ein Tor braucht. Ich bin davon überzeugt, dass wir gegen Paris zu Hause auch gewinnen können.“ Die Ausgangslage ist klar: Mit einem Tor Unterschied würde Bayern in die Verlängerung kommen, mit zwei Toren Vorsprung direkt ins Finale einziehen.

Torwart Manuel Neuer analysierte die Gegentreffer im Hinspiel: „Es waren Situationen, die sie stark gemacht haben und bei denen wir dann nicht das Quäntchen Glück auf unserer Seite hatten. Das sind Weltklassespieler.“ Insbesondere die PSG-Stars Ousmane Dembélé und Khvicha Kvaratskhelia trafen doppelt.

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PSG-Trainer Luis Enrique erwartet ein ähnliches Torfestival: „Ich habe meinen Staff gefragt: ‚Was glaubt Ihr, wie viele Tore wir brauchen, um weiterzukommen?‘ Sie haben gesagt: ‚Mindestens drei!‘“ Für Bayern-Trainer Vincent Kompany gilt: Sieg ist Pflicht, mit offensivem Druck und etwas mehr Konzentration in der Defensive soll der Finaleinzug gelingen.

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