Nachbarin von CSD-Terrorist: „In diesem Viertel sind alle radikal!“
CSD-Terrorist: Nachbarin berichtet von radikalem Umfeld

Am Sonntagmorgen durchsuchte ein Großaufgebot der Polizei ein Mehrfamilienhaus an der Bissingzeile in Berlin-Tiergarten. Hier soll der mutmaßliche CSD-Terrorist Abdul Ballout (21) wohnen, nach dem mittlerweile öffentlich gefahndet wird. BILD traf am Wohnort des Verdächtigen einige Nachbarn, die über den jungen Mann berichten.

Nachbarin: „In diesem Viertel sind alle radikal!“

Eine Nachbarin, die namentlich nicht genannt werden möchte, erklärte gegenüber BILD: „In diesem Viertel sind alle radikal!“ Sie zeigte sich schockiert über die mutmaßliche Beteiligung Ballouts an einem geplanten Anschlag auf die Christopher-Street-Day-Veranstaltung. Der 21-Jährige habe noch bei seiner Mutter gelebt und sei den Anwohnern als zurückhaltend, aber auch als extremistisch aufgefallen. „Man hat immer wieder Parolen gehört“, so die Frau weiter.

Polizei sucht nach weiteren Hinweisen

Die Polizei bestätigte, dass die Durchsuchung Teil der laufenden Ermittlungen sei. Beamte sicherten Beweismittel und befragten weitere Nachbarn. Die Öffentlichkeit wird gebeten, Hinweise zum Aufenthaltsort von Abdul Ballout zu melden. Die Behörden gehen von einer ernsten Gefahr aus, da der Verdacht auf einen terroristischen Anschlag im Rahmen des CSD-Umzugs besteht.

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Die Nachbarschaft ist tief verunsichert. Viele Anwohner fragen sich, wie ein solcher Extremist unbemerkt in ihrer Mitte leben konnte. Die Polizei ermittelt auch, ob Ballout Kontakte zu weiteren radikalen Kreisen in Berlin hatte. Die Fahndung läuft auf Hochtouren.

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