WM-Überraschung: Elfenbeinküste besiegt Frankreich 2:1
Elfenbeinküste schlägt Frankreich im WM-Test

Mitfavorit Frankreich hat beim ersten WM-Härtetest gepatzt, der deutsche Gruppengegner Elfenbeinküste hingegen mit einem Überraschungssieg ein Zeichen Richtung DFB-Elf gesetzt. Die Ivorer bezwangen am Abend den zweimaligen Weltmeister in Nantes verdient 2:1 (0:1).

Spielverlauf und Tore

Rayan Cherki von Manchester City brachte die Franzosen in der 45. Minute in Führung. Nach der Pause drehten die Gäste die Partie: Guela Doué erzielte in der 63. Minute den Ausgleich und bereitete nur wenig später den Siegtreffer durch Amad Diallo in der 84. Minute vor. Doués Bruder Désiré, frischgebackener Champions-League-Sieger mit Paris Saint-Germain, spielt für Frankreich, blieb aber über die komplette Distanz auf der Bank.

Aufstellung und Personal

Nationaltrainer Didier Deschamps verzichtete weitgehend auf Spieler von PSG, das am Samstag in einem kräftezehrenden Finale gegen den FC Arsenal erneut die Champions League gewonnen hatte. Von Deschamps' PSG-Quintett um Weltfußballer Ousmane Dembélé stand kein Spieler in der Startelf, Dembélé kam wie Doué und Bradley Barcola gar nicht zum Einsatz. Bei den Franzosen begann Bayern-Ass Michael Olise und spielte bis zu seiner Auswechslung nach Halbzeit eins gut. Bei den Gästen blieb Leipzigs Jungstar Yan Diomande bei seinem Startelfeinsatz unauffällig. Der Hoffenheimer Bazoumana Touré wurde eingewechselt.

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Weitere Testspiele und WM-Ausblick

Vor der Abreise nach Nordamerika trifft Frankreich in einem finalen Test am Montag in Lille auf Nordirland. Das erste WM-Spiel bestreiten die Franzosen am 16. Juni gegen Senegal, danach geht es gegen Irak und Norwegen. Die Ivorer spielen am 20. Juni gegen Deutschland, zuvor gegen Ecuador und zudem gegen Curacao.

Wade der Nation zwickt Einsatz gegen USA fraglich: Neuer weiter nicht im Teamtraining Auch die Spanier taten sich in ihrem Testspiel schwer. Der Weltmeister von 2010 kam in La Coruna gegen den WM-Teilnehmer und Frankreichs Gruppengegner Irak nicht über ein 1:1 (1:1) hinaus. Cheftrainer Luis de la Fuente musste allerdings auch auf Leistungsträger wie Lamine Yamal, Pedri, Rodri, Nico Williams und Marc Cucurella verzichten. Ferran Torres (16.) brachte die Spanier in Führung. Iraks Merchas Doski (27.) glich noch vor der Pause aus. Nach dem Seitenwechsel dominierten die Iberer die Partie, konnten aber aus der Überlegenheit keinen Profit ziehen. Der Europameister von 2024 trifft bei der WM in der Gruppe H auf WM-Neuling Kap Verde, Saudi-Arabien und Uruguay. Gegner des Irak sind in der Gruppe I Frankreich, Senegal und Norwegen.

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