WM-Spektakel: England schlägt Frankreich 6:4 im Spiel um Platz drei
England schlägt Frankreich 6:4 im WM-Spiel um Platz drei

England hat sich bei der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 mit einem 6:4-Sieg gegen Frankreich den dritten Platz gesichert. Das Spiel in Miami war ein wahres Torspektakel und gilt als eines der verrücktesten WM-Spiele aller Zeiten. Die Three Lions gingen bereits zur Halbzeit mit 4:0 in Führung, ehe Frankreich eine Aufholjagd startete, die jedoch nicht mehr zum Ausgleich reichte.

Die Presse feiert das „verrückteste WM-Spiel aller Zeiten“

Die englische Zeitung The Sun titelte: „Sak-re Bleu. Die Three Lions gewinnen das verrückteste WM-Spiel aller Zeiten in einem Zehn-Tore-Thriller und sichern sich das beste Abschneiden seit 1966.“ Bukayo Saka erzielte einen Hattrick, Jude Bellingham traf in den letzten Sekunden zum Sieg. The Guardian schrieb: „Saka-Hattrick besiegelt Englands 6:4-Sieg über Frankreich in einem epischen WM-Spiel um Platz drei.“ Die Daily Mail sprach von einem „Zehn-Tore-Spektakel“ und betonte, dass Bellingham in letzter Minute den Siegtreffer erzielte. The Mirror urteilte: „England hat Frankreich in dem WM-Spiel, das niemand spielen wollte, vom Platz gefegt.“ The Telegraph hob hervor, dass Thomas Tuchel aus der Niederlage im Halbfinale gelernt habe und diesmal mit vielen Angreifern agierte: „Ein kleiner Fortschritt.“

Frankreichs Presse: „Schande“ und „Feuerwerk“

Die französische Sportzeitung L’Équipe berichtete: „Zum Abschluss ein Feuerwerk. Was als Hommage an Didier Deschamps nach 14 Jahren gedacht war, entwickelte sich zu einem der verrücktesten Spiele seiner Amtszeit. In seinem 185. und letzten Spiel als Nationaltrainer erlebte er die mit Abstand schlechteste erste Halbzeit seiner Karriere.“ Le Figaro titelte: „Erst die Schande, dann die Revolte … aber die Équipe Tricolore verliert Deschamps‘ letztes Spiel. Zehn Tore, ein spektakuläres Spiel, ein völlig verrücktes Szenario, gebrochene Rekorde und zwei Teams, die sich einen erbitterten Kampf lieferten.“ Le Parisien kommentierte: „Nach einem letzten atemberaubenden Spiel packen Les Bleus ihre Koffer voller Reue. An diesem Samstagabend in Florida hat die französische Mannschaft eine apokalyptische erste Halbzeit nicht überstanden. Doch ihr zweiter Akt, der in Erinnerung bleiben wird, ist dem letzten Spiel von Didier Deschamps deutlich würdiger.“

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Internationale Stimmen: „Flipper-Spiel“ und „unterhaltsamstes Spiel“

Die italienische Gazzetta dello Sport nannte das Spiel „eine unglaubliche Vorstellung in Miami in einem Spiel, das niemand sehen wollte. Sakas Hattrick besiegelte den Sieg. Didier Deschamps‘ Abschied war alles andere als würdig.“ Der Corriere della Sera verglich das Spiel mit einem „Flipper-Spiel“: „Nach der ersten Halbzeit führte England 4:0 gegen ein blamables Frankreich, das durchaus fünf oder sechs Gegentreffer hätte kassieren können.“ Der Corriere dello Sport hob hervor: „Zehn Tore, ein Spiel, das in die Geschichte eingehen wird – nicht nur, weil Mbappé damit mit 22 Toren die ewige Rangliste anführt. Sondern weil es uns daran erinnert, dass Fußball letztendlich der schönste Sport der Welt war und ist.“

Die spanische Marca fragte: „Wer behauptet, das Spiel um Platz drei sei sinnlos? Frankreich und England lieferten uns womöglich das unterhaltsamste Spiel der Weltmeisterschaft.“ Die As ergänzte: „Der Druck war weg und das merkte man, als die beiden Mannschaften uns in einem Spiel, das sich wie ein Freundschaftsspiel anfühlte, in Miami zehn Tore lieferten.“ Die Schweizer Blick berichtete: „England holt Bronze – und Mbappé den Goldenen Schuh? Auf Verteidigen hat im Spiel um Platz drei niemand Bock. England holt sich in einem Torspektakel WM-Bronze.“ Die US-Medien ESPN und The Athletic lobten das Spiel als „sofortigen WM-Klassiker“ und „chaotischstes und atemberaubendstes Spiel dieses Turniers“.

Statistiken und Bedeutung

Mit zehn Toren ist das Spiel um Platz drei zwischen England und Frankreich das torreichste Spiel dieser WM. Kylian Mbappé führte mit seinem Treffer die Torjägerliste mit insgesamt 22 Toren an. Für England war es der größte Erfolg seit dem WM-Sieg 1966, während Frankreichs Trainer Didier Deschamps nach 14 Jahren und 185 Spielen als Nationaltrainer zurücktrat. Das Spiel zeigte, dass das „kleine Finale“ durchaus Unterhaltungswert haben kann.

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