WM-Spektakel: England besiegt Frankreich 6:4 im Torfestival
England schlägt Frankreich 6:4 im WM-Torfestival

England hat sich bei der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 den dritten Platz gesichert – und zwar in einem atemberaubenden Zehn-Tore-Spektakel gegen Frankreich. Die Mannschaft von Trainer Thomas Tuchel besiegte die Franzosen in Miami mit 6:4. Die internationale Presse überschlägt sich mit Lob für das Spiel, während in England auch die Pfiffe gegen Tuchel thematisiert werden.

Internationale Pressestimmen zum Spiel

Die englische „Daily Mail“ beschreibt das Spiel als „Zehn-Tore-Spektakel“ und hebt hervor, dass Jude Bellingham in den letzten Sekunden den Siegtreffer erzielte. Das Blatt kommentiert: „Solche Spiele werden wir wohl nicht mehr oft sehen. Das war das Niveau eines Wohltätigkeitsspiels. Soccer Aid. Baller League. Kein richtiger Fußball. Es wurde zwar durch einige desaströse Abwehrleistungen begünstigt, aber das Angriffsspiel war umso brillanter.“

Der „Guardian“ schreibt: „Das Spiel, das bedeutungslos ist, zählte zu den Höhepunkten des Turniers, in dem Rekorde purzelten. Es endete mit einer herzlichen Umarmung zwischen Thomas Tuchel und Didier Deschamps. Das war wirklich fantastisch.“

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Die „Times“ merkt an: „Es ist nicht sicher, was das alles zu bedeuten hat, außer dass England eine Bronzemedaille holt. Aber die Reaktion nach dem Schlusspfiff zeigt, dass die Fans den Sieg genossen haben, und zumindest mildert die Art und Weise des Sieges den bitteren Nachgeschmack der Halbfinalniederlage etwas ab.“

Der „Daily Star“ berichtet: „Zu Beginn des Abends kümmerte sich niemand um das bedeutungslose Spiel um Platz drei, aber am Ende des Duells war die ganze Welt davon gefesselt. Tuchel wurde vor dem Anpfiff von wütenden englischen Fans ausgebuht, weil seine Mannschaft gegen Argentinien in der Schlussphase kläglich versagt hatte. Nachdem England im Halbfinale in den letzten 30 Minuten keine einzige Torchance herausgespielt hatte, entschied Tuchel, den Anker zu liften, und England überrollte ein lustloses Frankreich.“

Französische und italienische Reaktionen

Die französische Zeitung „L'Équipe“ kommentiert: „Zum Abschluss ein Feuerwerk. Was als Hommage an Didier Deschamps nach 14 Jahren im Amt gedacht war, entwickelte sich zu einem der verrücktesten Spiele seiner Amtszeit. In seinem 185. und letzten Spiel als Trainer der französischen Nationalmannschaft erlebte er die mit Abstand schlechteste Halbzeit seiner Karriere.“

RMC Sport schreibt: „Ein Schiffbruch wie die Titanic. Die französische Mannschaft geht im Spiel um Platz drei gegen England unter. In Didier Deschamps' letztem Spiel nach 14 Jahren zeigten Les Bleus nichts, sodass die Partie bereits zur Halbzeit mit dem deutlichen 0:4 entschieden war.“

Die italienische „Gazzetta dello Sport“ titelt: „Eine unglaubliche Vorstellung in Miami in einem Spiel, das niemand sehen wollte. Sakas Hattrick besiegelte den Sieg. Didier Deschamps' Abschied war alles andere als würdig.“

Der „Corriere della Sera“ schreibt: „Das Finale von Miami war weniger ein Spiel als vielmehr ein Flipper-Spiel: Nach der ersten Halbzeit führte England 4:0 gegen ein blamables Frankreich, das durchaus fünf oder sechs Gegentreffer hätte kassieren können.“

Der „Corriere dello Sport“ ergänzt: „Zehn Tore, ein Spiel, das in die Geschichte eingehen wird – nicht nur, weil Mbappé damit mit 22 Toren die ewige Rangliste anführt. Sondern weil es uns daran erinnert, dass Fußball letztendlich der schönste Sport der Welt war und ist, der Sport, in dem Leben und Leistung untrennbar miteinander verbunden sind.“

Spanische und Schweizer Stimmen

Die spanische „Marca“ fragt: „Wer behauptet, das Spiel um Platz drei sei sinnlos? Frankreich und England lieferten uns womöglich das unterhaltsamste Spiel der Weltmeisterschaft.“

„As“ kommentiert: „Der Druck war weg und das merkte man, als die beiden Mannschaften uns in einem Spiel, das sich wie ein Freundschaftsspiel anfühlte, in Miami zehn Tore lieferten.“

Die Schweizer „Blick“ schreibt: „England holt Bronze – und Mbappé den Goldenen Schuh? Auf Verteidigen hat im Spiel um Platz drei niemand Bock. England holt sich in einem Torspektakel WM-Bronze.“

US-Medien und Fazit

ESPN: „England bezwingt Frankreich in einem sofortigen WM-Klassiker und sichert sich Platz drei.“

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The Athletic: „Der kurioseste Anlass dieser Weltmeisterschaft brachte das chaotischste und atemberaubendste Spiel dieses Turniers hervor.“

Das Spiel um Platz drei bei der WM 2026 wird als eines der denkwürdigsten in die Geschichte eingehen – nicht nur wegen der zehn Tore, sondern auch wegen der emotionalen Abschiede und der überragenden Offensivleistungen beider Teams.