Torhüter Tjark Ernst verlässt Hertha BSC und wechselt in die Niederlande zu Feyenoord Rotterdam. Das berichtet Sky unter Berufung auf eigene Informationen. Der 23-Jährige hatte in der vergangenen Saison eine starke Leistung in der 2. Bundesliga gezeigt und sich damit für einen Wechsel in die Champions League empfohlen.
Feyenoord zieht Ausstiegsklausel
Feyenoord Rotterdam zieht dem Vernehmen nach die Ausstiegsklausel in Höhe von fünf Millionen Euro. Der Medizincheck soll noch in dieser Woche absolviert werden. Ernst, der bei Hertha noch einen Vertrag bis 2027 besaß, kann sich nun mit den besten Teams Europas messen.
Der Wechsel ist ein weiterer Schritt in der Karriere des jungen Torhüters, der bei Hertha BSC zum Stammkeeper avancierte und mit starken Paraden auf sich aufmerksam machte. Für Hertha bedeutet der Abgang einen finanziellen Gewinn, aber auch einen sportlichen Verlust.
Hertha BSC verliert Leistungsträger
Hertha BSC muss einen weiteren Leistungsträger ziehen lassen. Nach dem Abstieg in die 2. Bundesliga hatten mehrere Spieler den Verein verlassen. Ernst war einer der Lichtblicke in der vergangenen Saison und trug maßgeblich zum Klassenerhalt bei. Sein Wechsel zu Feyenoord ist ein weiterer Rückschlag für die Berliner, die nun einen neuen Torhüter suchen müssen.
Feyenoord Rotterdam hingegen verstärkt sich mit einem talentierten Keeper, der in der kommenden Saison in der Champions League spielen wird. Der niederländische Meister setzt damit auf junge, entwicklungsfähige Spieler. Ernst wird bei Feyenoord um den Stammplatz kämpfen müssen, hat aber gute Chancen, sich durchzusetzen.
Zukunft von Hertha BSC ungewiss
Für Hertha BSC stellt sich nun die Frage, wer die Nachfolge von Ernst antreten soll. Der Verein hat einige Optionen auf dem Transfermarkt, aber die Zeit drängt. Die Vorbereitung auf die neue Saison hat bereits begonnen, und der Kader muss schnellstmöglich komplettiert werden.
Der Wechsel von Tjark Ernst zu Feyenoord Rotterdam ist ein weiteres Beispiel für den Trend, dass junge deutsche Talente den Schritt ins Ausland wagen. Die Bundesliga verliert damit ein vielversprechendes Torhütertalent, während die Eredivisie einen Gewinn verbucht.



