WM 2026: FIFA vergibt erstmals Siegerringe an Weltmeister
FIFA vergibt erstmals Siegerringe an WM-Sieger 2026

Die FIFA vergibt erstmals Ringe an den Sieger des WM-Finals zwischen Spanien und Argentinien am Sonntag in East Rutherford. Eine Seite des Rings zeigt die WM-Trophäe, die andere die Identität des Teams. Direkt nach dem Finale erhalten Kapitän und Trainer eine vorläufige Version. Insgesamt gibt es 30 Ringe für das Gewinnerteam, die später angefertigt werden. Zudem sollen 1.996 Ringe an Fans verkauft werden.

Marokko hält an Trainer Ouahbi fest

Marokkos Fußball-Verband hält trotz des verpassten WM-Halbfinals an Trainer Mohamed Ouahbi fest. Der Beschluss wurde in einer Sitzung des Exekutivkomitees gefasst, teilte Verbandsfunktionär Abdessalam Belegchour auf X mit. Marokko war im Viertelfinale an Frankreich gescheitert. Belegchour betonte, das Vertrauen in Ouahbi sei bekräftigt worden. Der 49-Jährige hatte erst im März das Amt übernommen und mit der U20 den WM-Titel gewonnen.

Spanien zittert um Lamine Yamal

Drei Tage vor dem Finale sorgt eine Oberschenkelblessur von Jungstar Lamine Yamal für Unruhe in Spanien. Der 19-Jährige fehlte beim Mannschaftstraining und absolvierte nur eine individuelle Einheit. Die Verletzung zog er sich im Halbfinale gegen Frankreich zu, als er mit Lucas Digne kollidierte. Trainer Luis de la Fuente sieht keinen Grund zur Sorge, sondern spricht von einer Vorsichtsmaßnahme.

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Matthäus kritisiert Tuchel und Nagelsmann

Lothar Matthäus sieht Parallelen zwischen Thomas Tuchel und Julian Nagelsmann. Beide hätten personelle Fehler begangen. „Ich habe großen Respekt vor Thomas Tuchel, aber er hat sich verzockt!“, sagte Matthäus der Bild. Nagelsmann habe mit Kimmich als Rechtsverteidiger auf einen Führungsspieler verzichtet. Tuchel nahm Declan Rice raus. „Das sind dann die überschlauen Trainer, die unbedingt etwas Besonderes machen wollen.“

Trump übergibt WM-Pokal

US-Präsident Donald Trump wird beim Finale den WM-Pokal an den Siegerkapitän übergeben. Das kündigte FIFA-Präsident Gianni Infantino an. Trump hatte sich zuvor aus dem Turnier herausgehalten, mit Ausnahme seiner Einmischung im Roten-Karten-Skandal um Folarin Balogun.

Falkland-Provokation: Briten fordern Untersuchung

Die britische Regierung erwartet von der FIFA eine Untersuchung, nachdem argentinische Spieler nach dem Halbfinalsieg ein Banner mit der Aufschrift „Las Malvinas son Argentinas“ zeigten. Wirtschaftsminister Peter Kyle sagte der BBC, Politik müsse aus dem Fußball herausgehalten werden. Die FIFA verbietet politische Botschaften bei WM-Spielen.

Adidas profitiert von WM-Finale

Für Adidas wird das Finale zum Triumph, da mit Argentinien und Spanien zwei vom Konzern ausgerüstete Teams gegeneinander antreten. Nike geht leer aus. Adidas' Anteil am Schuhmarkt stieg im Juni auf 19,2 Prozent. Analysten sehen Adidas als „klaren Gewinner“. Der Konzern rechnete mit Bestellungen für WM-Produkte im Wert von rund 250 Millionen Euro.

Tuchel nach WM-Aus unter Beschuss

Nach Englands Halbfinal-Niederlage gegen Argentinien wird Trainer Thomas Tuchel scharf kritisiert. Wayne Rooney sagte: „Die Wechsel haben uns nicht geholfen.“ Gary Lineker nannte die defensive Taktik „absolut unbegreiflich“. Michael Owen fragte: „Welche Botschaft sendet das aus?“ Der englische Verband FA hält laut Medienberichten an Tuchel fest.

Pickfords Spickzettel amüsiert Argentinier

Jordan Pickfords Elfmeter-Spickzettel landete nach dem Spiel in den Händen argentinischer Spieler. Lionel Messi und Mitspieler studierten den Zettel auf der Trinkflasche und lachten. Fitnesstrainer Luis Martin postete ein Bild mit dem Spruch: „Schade, dass wir nicht denselben Plan hatten.“

Kane offen über WM-Zukunft

Harry Kane ließ offen, ob er in vier Jahren erneut um den WM-Titel kämpfen will. „Es ist zu früh, um darüber zu sprechen“, sagte der Bayern-Profi. Er verwies auf Lionel Messi, der mit 39 noch auf höchstem Niveau spielt. „Ich will mir keine Grenzen setzen.“

Schweinsteiger schlägt van Gaal als Bundestrainer vor

Bastian Schweinsteiger kann sich Louis van Gaal als Bundestrainer vorstellen. „Wenn er gesundheitlich die Energie hat, ja, hundertprozentig“, sagte Schweinsteiger in der ARD. Van Gaal könne etwas Neues aufbauen und habe eine Struktur.

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FIFA verlängert Halbzeitpause im Finale

Die Halbzeitpause im Finale soll Medienberichten zufolge 20 bis 30 Minuten dauern, wegen einer großen Show mit Shakira, Madonna, Justin Bieber, BTS, Burna Boy und Coldplay. Die Regeln sehen eigentlich maximal 15 Minuten vor, aber die FIFA hat die Show genehmigt.