Steven van der Sloot (24) ist gekommen, um zu gehen – und muss nun doch (erstmal) bleiben. Der Niederländer ist bisher eine der positivsten Erscheinungen der Fortuna-Vorbereitung, vom ersten Tag an begeistert er im Training und legt immer wieder Solo-Extraschichten ein. Das macht er zwar eigentlich nicht für Düsseldorf, dennoch will der Klub davon profitieren.
Van der Sloot will weg – doch Fortuna blockt
Van der Sloot macht keinen Hehl daraus, dass er eigentlich keine Lust auf die 3. Liga hat – auch wenn er sich bisher zu keiner Sekunde hängen gelassen hat. Mehrfach hat es nach BILD-Informationen deswegen schon Gespräche mit dem Rechtsverteidiger gegeben, auch im Österreich-Trainingslager wieder, und bei einem der letzten gab es ein klares Machtwort von Samir Arabi (47)! Weil die 500.000-Euro-Ausstiegsklausel erst 2027 greift, entscheidet Fortuna Düsseldorf über die Zukunft von van der Sloot und sieht die aktuell bei sich in der 3. Liga.
Arabi stellt Klub-Interessen über die von van der Sloot
Die Botschaft an den Möchtegern-Abhau-Profi: Wir verstehen, dass du gehen willst und respektieren das auch – aber wir haben auch eine Verpflichtung gegenüber dem Verein, der mit dir eine höhere Wahrscheinlichkeit auf Erfolg hat. Deswegen muss van der Sloot zumindest so lange bleiben, bis ein anderer Klub mit einem adäquaten Angebot kommt. Aktuell soll es einige Anfragen geben, die finanziell aber ganz weit weg von den Arabi-Vorstellungen entfernt sind.
Warum Fortuna van der Sloot behalten will
Ex-Manager Sven Mislintat (53) hat zwar auch den ein oder anderen für die aktuellen Entscheidungsträger zu teuren Vertrag abgeschlossen, über den des Niederländers schwärmen sie allerdings. Nach BILD-Informationen verdient van der Sloot etwa 250.000 Euro im Jahr und damit im Bereich anderer Stammspieler bei Fortuna – und er wäre ganz sicher einer, wenn er so weitermacht. Das war auch eine Botschaft in den Gesprächen, dass jeder im Verein davon überzeugt ist, dass van der Sloot einer der besten oder sogar der beste Außenspieler in der gesamten Liga wäre.
Reaktion des Spielers: Absolut professionell
Der Neuzugang (ablösefrei aus Den Haag) kriegt erstmal ein Wechselverbot – und wie fällt seine Reaktion aus? Absolut professionell! Auf dem Platz gibt van der Sloot Gas und auch fernab des Balles ist er richtig gut integriert, lässt überhaupt nicht raushängen, dass er den Abflug machen will. Zwar nehmen auch andere wahr, dass das Verhältnis zwischen ihm und Arabi nun angespannt sei, aber in der Situation ist das völlig normal. Wichtig ist, dass es zwischen van der Sloot und der Mannschaft sowie Alexander Ende (46) passt – und das tut es.
Trainer Ende stellt klare Forderung
Der Trainer hat aber auch klargemacht, dass das so bleiben muss, denn auch für einen so starken Spieler gilt: Sobald er sich hängen lässt, ist er seinen Platz los. Und das wäre für van der Sloot noch schädlicher als ein starkes Jahr in der 3. Liga, denn nach einem Bankplatz bei Fortuna wäre ein echter Karriereknick endgültig perfekt. Im besten Fall steigt der Holländer einfach mit Düsseldorf auf, dann haben beide gewonnen.



