Karl Hein begrüßt Kampf um Werder-Tor: „Das treibt an“
Hein: Ich will unbedingt die Nummer eins bleiben

Karl Hein (24) geht mit einem kleinen Vorsprung in die Vorbereitung, doch der Kampf um das Werder-Tor ist nach dem ablösefreien Wechsel von Alexander Schlager (30) aus Salzburg wieder offen. Der estnische Nationalkeeper zeigt sich jedoch unbeeindruckt und begrüßt die starke Konkurrenz.

Hein: „Hoher Konkurrenzkampf treibt an“

„Es war für mich keine Überraschung, dass so ein starker Keeper zu uns wechseln würde. Ich finde es gut, dass wir einen solch hohen Konkurrenzkampf haben. Das treibt einen an, noch bessere Leistungen zu bringen“, betont Hein. Schlager, der als Nummer 1 von Österreich geholt wurde, hat klare Ambitionen, Stammkeeper zu werden. Doch das Zittern um die 1 macht Hein nichts aus – im Gegenteil.

Klares Ziel: Nummer eins bleiben

Trotz der Konkurrenz geht Hein mit einem klaren Ziel in die Saison: „Ich will unbedingt die Nummer eins sein und bleiben. Im Fußball gibt es keine Garantien. Ich beschäftige mich nicht damit, wer welche Chancen auf die Nr. 1 hat. Ich kann nur meine eigene Leistung beeinflussen und das ist mein einziger Fokus.“ Werder Bremen hatte Hein nach einer Leihe fest für knapp unter 3 Millionen Euro von Arsenal verpflichtet.

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Vergangene Saison: Hein musste sich hinten anstellen

In der vergangenen Saison musste sich Hein hinter Mio Backhaus (22, wechselte zu Freiburg) anstellen und kam trotz guter Auftritte in seinen beiden Bundesliga-Spielen nicht am Ex-Bremer vorbei. Im Winter spielte er sogar mit dem Gedanken, zu gehen, doch Werder ließ ihn nicht. Das stellte sich im Nachhinein als gute Entscheidung heraus. „Als sich abzeichnete, dass Mio gehen würde, war für mich schnell klar, dass ich hierbleiben will. Ich spüre das volle Vertrauen des Trainer-Teams“, erklärt Hein.

Schlager kommt nach Trainingslager

Ein paar Tage hat Hein noch Zeit, seinen Vorsprung auszubauen. Nach dem Trainingslager wird Schlager dann bei Werder einsteigen. Der Neuzugang hat bei der WM gute Leistungen gezeigt, unter anderem einen Elfmeter von Weltstar Lionel Messi gehalten. Wer letztlich das Werder-Tor hüten darf, wird sich spätestens beim Bundesliga-Auftakt in Freiburg am 30. August um 15.30 Uhr zeigen.

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