Für Mainz 05 gab es im Testspiel gegen den Zweitligisten 1. FC Kaiserslautern am Samstag einen Schreckmoment. Neuzugang Ransford Königsdörffer kollidierte im Strafraum heftig mit FCK-Torwart und ging blutend zu Boden. Die Partie endete 4:1 für Mainz, doch die Sorge um den Stürmer überschattete den Sieg. Nun gibt es eine vorsichtige Entwarnung.
Der Unfallhergang
In der 30. Minute des Testspiels lief Königsdörffer in den Strafraum, als Torwart Julian Krahl von Kaiserslautern ihm die Faust ins Gesicht schlug. Der 22-jährige Stürmer brach sofort zusammen, das Blut ließ sich minutenlang nicht stillen. Mitspieler, Trainer und Offizielle waren sichtlich schockiert. Königsdörffer musste ausgewechselt und medizinisch versorgt werden. Nach Angaben von Mainz 05 erlitt er eine Platzwunde im Gesicht, die genäht werden musste. Eine Gehirnerschütterung oder schwerwiegendere Verletzungen wurden ausgeschlossen.
Erste Einschätzung der Ärzte
„Wir gehen von einer vorsichtigen Entwarnung aus“, sagte ein Sprecher von Mainz 05. Die Blutung sei gestillt und die Wunde versorgt. Königsdörffer werde sich in den kommenden Tagen schonen, bevor er wieder ins Training einsteigen kann. Der Vorfall sorgte für Diskussionen über die Härte im Fußball, doch der FCK-Torwart entschuldigte sich noch auf dem Platz bei Königsdörffer. Der Mainzer nahm die Entschuldigung an, wie sein Umfeld bestätigte.
Reaktionen und Ausblick
Trainer Bo Svensson zeigte sich erleichtert: „Es war ein Schock für alle, aber zum Glück ist es nicht schlimmer ausgegangen. Ransford ist ein harter Junge und wird bald wieder auf dem Platz stehen.“ Der Stürmer selbst meldete sich via Social Media: „Danke für die vielen guten Wünsche. Mir geht es den Umständen entsprechend gut. Es war ein heftiger Zusammenstoß, aber ich bin bald zurück.“
Mainz 05 plant, Königsdörffer im nächsten Testspiel gegen eine Drittligamannschaft am Mittwoch nicht einzusetzen. Der Verein hofft, dass der Angreifer rechtzeitig zum Saisonstart am 5. August wieder fit ist. Die Verletzung wirft auch Fragen nach der Sicherheit von Spielern auf, insbesondere bei Testspielen, wo oft mit hohem Tempo und Einsatz gespielt wird. Der DFB hat bislang keine Stellungnahme zu dem Vorfall abgegeben.



